Freudenberg

Bunter Abend Freiwillige Feuerwehr, Gesangverein Sängerbund und Heimat- und Kulturverein luden in die Raubachhalle ein

Von den „Schbeissgirls“ bis zu den Stromtroopers

Rauenberg.Zum Bunten Abend begrüßten die Freiwillige Feuerwehr, der Gesangverein Sängerbund und der Heimat- und Kulturverein auch in diesem Jahr zahlreiche Faschingsnarren aus nah und fern in der illuminierten Raubachhalle.

Andrea Gerdenitsch moderierte den Abend, der von den „Schbeissgirls“, die ihr Richtfest der diversen Baustellen im Ort einfach auf die Bühne verlegten, eröffnet wurde.

Als perfekter Ehemann, der aus seinem Eheleben berichtete, stieg Manfred Frey aus Nassig in die Bütt, der das Verständnis der Männer erntete. Das junge Tanzmariechen aus Lengfurt zeigte eine wunderbare Darbietung. Mit Sebastian und Leonie traten zwei Nachwuchskünstler aus Kreuzwertheim in die Bütt. Komplett auswendig erklärten sie dem Publikum, das auch kleine Geschenke Freude machen können.

Einen schmissigen Showtanz brachte der FSV Esselbach auf die Bühne. Die Tänzerinnen zeigten mit ihrem Können, wie es in einer Kneipe zugeht: Man geht leichtfertig in die Kneipe hinein und kommt „leicht fertig“ wieder heraus. Die Hackerfrau des HuK Magarete Schmidt berichtete mit gekonnten Spitzen über das Ortsgeschehen und deckte so Manches schonungslos auf. Um ihre Ortskenntnisse zu testen, wurden Bürgermeister Roger Henning und Ortsvorsteher Siegbert Weis zu einem Quizspiel auf die Bühne geholt. Diese mussten anhand der aufstehenden Personen im Publikum erraten, was diese gemeinsam haben.

Eine echte Augenweide war der Showtanz der Lengfurter Schnacken, die das Publikum mit ihren bunten Kostümen in das Reich der Pocahontas entführten. Die Gäste wurden auch mit dem nächsten Punkt in die Ferne entführt und suchten gemeinsam mit Edgar und Elvira Grein nach einem passenden Platz für ihr Wohnmobil. Auf Grund der unterschiedlichen Ansichten sollte sich dieses Unterfangen als schwierig erweisen. Ihren Solotanz „Swalla“ hatte Melissa Hasenfuß aus Ebenheid selbst einstudiert, was von dem Publikum mit viel Applaus honoriert wurde. Die beiden Rauenberger Schuljungs Torsten Ullrich und Holger Weis persiflierten gekonnt Ereignisse, die im Ort für Gesprächsstoff sorgten.

Ein gefühlter Sprung von 50 Jahren wurde mit dem Auftritt von Edgar Grein und seinen Mitbewohnern vom Altenheim gemacht, die mit ihren Rollatoren einen fetzigen Rock´n Roll, hinlegten. Zuvor sang Grein ein Loblied auf seinen Rollator zur Melodie von „Ganz in Weiß“. Anschließend entführte die Dörlesberger Showtanzgruppe das Publikum direkt in die Schule nach England. Da bekanntlich das Beste zum Schluss kommt, erschien das Männerballett zu einer grandiosen Lightshow als Stormtroopers aus dem Film „Star Wars“ auf der Bühne. Auch diese Truppe, von Anke Konrad trainiert, kam nicht um eine Zugabe herum. Zum obligatorischen Rauenberg Lied kamen alle Akteure, unterstützt von Bürgermeister Roger Henning, auf die Bühne und beendeten diesen Teil des Abends mit einer Polonaise durch die gut gefüllte Halle.

Am Sonntag ging es mit dem kleinen Faschingsnachwuchs aus Ebenheid, Boxtal, Wessental und Rauenberg weiter. Moderiert von Ramona Berberich gab es ein buntes Programm für die Kleinen. jwmw