Fußball

Fußball Trainer Daniel Bierofka will wachrütteln

1860 vor Einschnitten

Trotz des Klassenerhalts bleibt die Situation beim Fußball-Drittligisten TSV 1860 München weiter angespannt. Dies wurde nach dem 3:2-Heimerfolg „der Löwen“ gegen Fortuna Köln deutlich. Auch weil die Personalplanungen an der Grünwalder Straße stagnieren.

Dies bemängelt auch Cheftrainer Daniel Bierofka: „Ich hoffe, dass alle in diesem Verein mal aufwachen.“ In eine ähnliche Richtung äußerte sich auch Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel gegenüber „dieblaue24.de“: „Es hat sich an der Grundsituation nichts verändert. Wir müssen in den nächsten Tagen und Wochen schmerzhafte Entscheidungen treffen. Stand jetzt habe ich keinen Handlungsspielraum für Neuverpflichtungen, aber auch nicht für Vertragsverlängerungen.“

Reisinger begründet Kurs

Dagegen begründet Präsident Robert Reisinger in der „tz“ die Sparmaßnahmen: „Der sogenannte Sparkurs ist keine Marotte des Präsidiums, sondern der außerordentlich schwierigen wirtschaftlichen Situation geschuldet, in der sich das Unternehmen befindet. Es ist sehr viel schwieriger mit einem kleinen Budget zu arbeiten. Das steht außer Frage, aber es ist nicht unmöglich. Die sportliche Erwartungshaltung ist entsprechend anzupassen. Aus einem schmalen sportlichen Etat kann keine Überfliegermannschaft finanziert werden. Das erwartet aber auch kaum ein Fan.“

Laut der „Münchner Abendzeitung“ soll alleine der Spielertat „der Löwen“ in der kommenden Saison von derzeit 4,5 Millionen Euro auf rund drei Millionen Euro abgesenkt werden. pati