Fußball

Fußball DFB entgegnet den Vorwürfen von Manfred Schwabl

3. Liga bleibt weiter beim DFB

„Wenn man die dritte Liga eine Profiliga nennt, kann sie nicht im Amateurbereich des Deutschen Fußball-Bundes angesiedelt sein, sondern gehört als dritte Profiliga unter das Dach der Deutschen Fußball-Liga. Denn es kann doch nicht sein, dass Vereine, und dazu gehört auch Unterhaching, permanent sagen: ‘Die 3. Liga ist eine richtig geile Liga, in der wir uns sportlich pudelwohl fühlen. Aber wir müssen wirtschaftlich raus, sonst überleben wir es nicht!’ Bei einer solchen Aussage müssen doch auch beim DFB alle Alarmglocken schrillen“, betonte unlängst Unterhachings Präsident Schwabl in einem Interview mit der „Sport Bild“ (wir berichteten).

Nun wehrt sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegen die Vorwürfe der Drittligisten. In einer Stellungnahme teilte der DFB gegenüber der Münchner Abendzeitung mit: „Wir sind uns bewusst, dass die Rahmenbedingungen in der 3. Liga herausfordernd sind. Es gibt aber zahlreiche Beispiele, die aufzeigen, dass – sofern die Rahmenbedingungen des Klubs halbwegs zur 3. Liga passen – positive Ergebnisse erzielt werden können. Allerdings gehört zur Realität aber auch, dass sich einige Klubs am gegenseitigen Wettrüsten in den Spielerkader beteiligen und damit hausgemachte Risiken eingehen. Eine Eingliederung der 3. Liga in die DFL steht aktuell nicht zur Debatte. Denn der DFB hat gerne die Trägerschaft der 3. Liga inne.“

In dieser Saison kassiert jeder Verein aus der zentralen Vermarktung der Ligarechte rund 1,28 Millionen Euro. „Im internationalen Vergleich liegt die 3. Liga in Deutschland neben England auf einer absoluten Spitzenposition“, erklärt der DFB abschließend. pati