Fußball

Fußball AG prüft Reform der Regionalligen / Zahlen veröffentlicht

3. Liga zahlt weniger Berater-Honorare

Archivartikel

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will weiter über eine mögliche Strukturänderung der fünf Regionalligen beraten. Ebenso soll auch eine Anpassung der Aufstiegsregelung zur 3. Liga weiter geprüft werden. Dies teilte der DFB-Spielausschuss nach seiner turnusmäßigen Sitzung in Frankfurt mit.

Auf Empfehlung des DFB-Spielausschusses wird nun kurzfristig eine AG gebildet, die diese Modelle sorgfältig prüfen wird und dem Spielausschuss ein Ergebnis vorlegen soll. Der AG werden unter Leitung des DFB jeweils ein Vertreter jedes Regionalliga-Trägers, insgesamt fünf Vertreter der Vereine der 3. Liga (je einer aus den Gebieten West, Südwest, Nord, Nordost, Bayern) sowie Vertreter der DFL angehören.

Unterdessen haben die DFL und der DFB auf ihrer Internetseite ligabezogen Informationen zu Zahlungen der Vereine der höchsten drei deutschen Spielklassen an Spielervermittler veröffentlicht. Demnach zahlten die Bundesliga 146 780 645 Euro, die 2. Liga 18 649020 Euro und die 3. Liga 2 657 949 Euro an Beratungshonoraren. Die Zahlungen beziehen sich dabei sich auf den Zeitraum vom 15. März 2016 bis 15. März 2017 mit den Transferperioden I und II der vergangenen Saison 2016/17.

Sie beinhalten sowohl Provisionszahlungen von Klubs an Vermittler bei Abschluss oder Verlängerung eines Arbeitsvertrages mit einem Spieler als auch Zahlungen im Zusammenhang mit dem Abschluss von Transfervereinbarungen zwischen zwei Vereinen. Eine genaue Zuordnung zu den jeweiligen Vereinen veröffentlichte der Deutsche Fußball-Bund diesmal nicht.

Zum Vergleich: Im Zeitraum von März 2015 bis März 2016 zahlten die 20 Drittligisten noch rund 2,8 Millionen Euro an die Spielervermittler. Spitzenreiter war damals der heutige Zweitligist Holstein Kiel mit 264 450 Euro. pati