Fußball

Verbandsliga Württemberg Gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen haben die Hollenbacher eine gute Bilanz / Rohmer wieder fit, Götz fehlt dagegen weiterhin

Alte Stärke der Routiniers hilft dem FSV

Der FSV Hollenbach ist wieder in der Spur. Nach zwei Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen zurück beim württembergischen Verbandsligisten. Am Sonntag (Spielbeginn 15 Uhr) geht es aber zu einem Team, das in der Liga sogar drei Siege in Serie feierte: Calcio Leinfelden-Echterdingen. Am Mittwoch spielten die Gastgeber noch im Viertelfinale des WFV-Pokals gegen den SSV Ulm und hielt beim 0:3 gut mit.

Das Trainerduo des Gastgebers, Francesco Guerra/Francesco Di Frisco, hat zuletzt meist im 3-4-3-System gespielt. Es scheint zur Mannschaft zu passen und gab auch eine gewisse defensive Stabilität, denn das Abwehrverhalten ist das Problem der spielstarken Mannschaft. Schon 39 Gegentreffer kassierte Calcio in 22 Spielen – und diese stabilisierten sich.

Dagegen stimmt beim FSV Hollenbach die Balance wieder. Vorne wurden die Chancen genutzt, hinten – zumindest gegen Tübingen – wenig zugelassen. „Die Liga ist ausgeglichen. Es kann jeder jeden schlagen. Das ist absolut von der Tagesform abhängig. Es war ein kontrolliertes und gutes Spiel von uns. Darauf können wir aufbauen. Wir haben zwei Mal hintereinander gewonnen und es uns erarbeitet“, sagt Kleinschrodt.

Gegen Tübingen reichte eine durchschnittliche Leistung für den Erfolg. Das wird gegen Calcio nicht unbedingt der Fall sein. „So müssen wir weitermachen“, sagte Kleinschrodt nach dem zweiten Sieg in Folge. Und er verteilte dann auch gleich das eine oder andere Lob. Wichtig ist, dass die Führungsspieler wie Marc Zeller, Manuel Hofmann oder Michael Kleinschrodt wieder zu ihrer Form gefunden haben. Dazu stand Timo Brenner nach seiner überstandenen Verletzung in der Innenverteidigung ganz sicher. „Aber auch die Jungen haben ihre Sache gut gemacht. Arne Schülke war richtig giftig“, sagte Kleinschrodt. Robin Dörner war an jedem der drei Treffer beteiligt und Fabian Czaker schraubte seine Trefferanzahl auf 16 nach oben. Nachdem es mit Tübingen und Albstadt gegen Mannschaften ging, gegen die der FSV in der Vergangenheit wenig holte, gewannen die Hollenbacher alle drei Aufeinandertreffen mit Leinfelden-Echterdingen. Zuletzt beim 3:1 zu Hause. „Wir haben in der Vorrunde auch gerade so gewonnen. Das ist eine unangenehme Truppe mit vielen erfahrenen Spielern, die höher gespielt haben“, so Kleinschrodt. Christoph Rohmer ist wieder einsatzbereit, während Torben Götz weiter fehlt.