Fußball

Kreisliga Tauberbischofsheim Am Sonntag könnte es tatsächlich zu einer Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga kommen

Assamstadt hat es jetzt selbst in der Hand

Auch gegen den FV Brehmbachtal musste sich der VfB Reicholzheim/Dörlesberg mit einem Remis begnügen und hatte dabei sogar noch Glück, dass er trotz der schlechten Chancenverwertung noch in der letzten Minute der regulären Spielzeit getroffen hat. Der Aufsteiger, der so lange die Liga angeführt atte, legt nun nur noch einen Zähler vor dem Tabellendritten Schwabhausen/Windischbuch. Die Ausbeute von nur einem Sieg aus den letzten sieben Spielen ist äußerst dürftig. Die Partie beim TSV Kreuzwertheim hat für den Zweitplatzierten daher fast schon Endspielcharakter, will man das Ruder noch einmal herumreißen. Allerdings scheint ein Erfolg des VfB gegen die wiedererstarkten Kreuzwertheimer alles andere als klar zu sein, immerhin musste der bayerische Vertreter nach der Winterpause nur eine Niederlage hinnehmen. – Hinspiel: 3:4.

Währenddessen hat der TSV Assamstadt seine Chance genutzt und seinen Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz auf fünf Zähler ausgebaut. Im Heimspiel gegen den SV Nassig/Sonderriet II hat man zudem gute Chancen, die Konkurrenten weiter auf Distanz zu halten. Die Gäste stehen nach der 0:2-Niederlage im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Kreuzwertheim mit dem Rücken zur Wand. Noch hat man den rettenden Relegationsplatz in greifbarer Nähe, doch wird die zuletzt gezeigte Leistung nicht reichen, um dem Tabellenführer Paroli bieten zu können. – Hinspiel: 3:0.

Sucht man nach der „Mannschaft der Stunde“, wird man beim TSV Schwabhausen/Windischbuch fündig. Die vergangenen sechs Partien wurden allesamt gewonnen. Der Abstand auf den Aufstiegsrelegationsplatz beträgt mittlerweile lediglich einen Zähler. Deshalb wird man im Auswärtsspiel bei der DJK Unterbalbach sicherlich sehr motiviert zu Werke gehen. Besonders die starke Schwabhäuser Offensive (41 Tore) dürfte der mauen Unterbalbacher Defensive (schon 51 Gegentore) Probleme bereiten. – Hinspiel: 3:1.

Auch wenn es beim flüchtigen Blick auf die Tabelle nicht so wirken mag, geht es bei der Partie zwischen dem TuS Großrinderfeld und den Kickers DHK Wertheim noch um etwas. Dies gilt zwar weniger für den TuS, dafür aber vielmehr für die Kickers, denn mit 27 Punkten ist man rein rechnerisch noch nicht ganz auf dem Schneider. Dies liegt vor allem an der mickrigen Zwei-Punkte-Ausbeute, die die Wertheimer aus den vergangenen sechs Partien mitgebracht haben. Noch beträgt der Abstand auf den Abstiegsrelegtionsplatz aus DHK-Sicht sechs Zähler, doch zeigte so mancher Konkurrent zuletzt den unbedingten Willen, die Klasse halten zu wollen. Sollten die Kickers am Wochenende den Negativ-Trend nicht beenden, könnte es für sie im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal knifflig werden. – Hinspiel: 1:3.

Besagten unbedingten Willen zeigte zuletzt besonders der TSV Unterschüpf/Kupprichhausen, der sich durch eine furiose Siegesserie jetzt schon bis auf den Abstiegsrelegationsplatz vorgekämpft hat. Aufgrund der zuletzt gezeigten Leistungen ist gegen den TSV Gerchsheim der nächste „Dreier“ durchaus drin. Beim Gast lief es dagegen zuletzt nicht rund. Der Aufsteiger ließ in den letzten Wochen immer wieder Punkte liegen, so dass der Abstand zum Relegationsplatz nur noch fünf Zähler beträgt. – Hinspiel: 2:1.

Sowohl der FV Brehmbachtal als auch der 1. FC Umpfertal rangieren mit 28 Punkten im oberen Tabellenmittelfeld. Beide haben bislang acht Siege gesammelt und eine ähnliche Tordifferenz vorzuweisen. Einen Favoriten für diese Partie, die bereits am Samstag stattfindet, gibt es wohl nicht. Fakt ist jedoch, dass der Sieger der Begegnung den Klassenerhalt bereits fest machen kann, während der Verlierer noch nicht gänzlich gesichert ist. - Hinspiel: 2:1.

Nach der bitteren 1:4-Pleite gegen Unterschüpf/Kupprichhausen wartet für den FC Külsheim gegen den VfR Gerlachsheim das nächste „Endspiel“ um den Klassenerhalt. Nach der Trennung von Frank Tomic haben nun der bisherige Co-Trainer Sebastian Schander und Sven Bohn von der „Zweiten“ die Betreuung der Mannschaft übernommen. Sollten die „Brunnenstädter“ auch diese Partie verlieren, könnte der Abstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte anwachsen, was der FCK sicherlich verhindern will. Auch wenn der VfR zuletzt mit 3:1 gegen Unterbalbach gewann, bewiesen die Gerlachsheimer in der laufenden Spielzeit immer wieder, dass man kein unbezwingbarer Gegner ist. Deshalb dürfen sich die Külsheimer schon etwas ausrechnen.– Hinspiel: 2:2.