Fußball

Verbandsliga Württemberg Hollenbacher Heimspiel gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen / Gegner ist sehr spielstark

Aufbauen auf defensiver Stabilität

Es war mal ein kleiner Erfolg: Zum ersten Mal in dieser Saison punktete der Verbandsligist FSV Hollenbach in zwei Spielen in Serie. Erst das 2:0 gegen den 1. FC Heiningen, dann das 1:1 bei der TSG Tübingen. Davor wechselten sich Sieg und Niederlage ab. Nun hofft Trainer Martin Kleinschrodt am Samstag (15 Uhr) im Heimspiel gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen auf die nächsten Punkte.

Die Gäste sind nach zwei Unentschieden und dem 1:0-Sieg gegen den VfB Neckarrems wieder in der Erfolgsspur. Den Siegtreffer erzielte Bastian Joas – in Hollenbach kein Unbekannter. Er kam in der Jugend vom FC Langenburg zum FSV und spielte dann beim VfB Stuttgart und den Stuttgarter Kickers in der Jugend.

Gegner mit Pokal-Motivation

Am Mittwoch hatte Hollenbachs Gegner dann noch das WFV-Pokal-Achtelfinalspiel in Friedrichshafen mit 3:1 gewonnen. Leinfelden-Echterdingen steht mit zwölf Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Dass die Hollenbacher mit nur zwei Zählern weniger sechs Ränge weiter hinten stehen, zeigt deutlich, wie eng es in der Liga auch in diesem Jahr zugeht. Lediglich der FC Wangen scheint mit erst einem Punkt etwas abgeschlagen zu sein.

Calcio-Coach Francesco Di Frisco sprach von einem „schmutzigen aber verdienten Sieg“ gegen Neckarrems, der bisher so was wie der Angstgegner war. „Zittern gehört zwar mitunter zu unserem Job dazu. Doch wir gehen momentan insgesamt zu leichtfertig mit unseren Möglichkeiten um“, sagte Di Frisco noch. Gegen Hollenbach waren es in der vergangenen Saison umkämpfte Spiele, die der FSV jeweils gewann (1:0, 2:0). Dabei hatten die Hohenloher vor allem im Heimspiel Glück, als Calcio die bessere Mannschaft war, ihre Chancen aber nicht nutzte. Allgemein gilt das Team von den Fildern als sehr spielstark mit vielen starken Einzelkönnern bestückt. In dieser Saison scheint es auch als Mannschaft besser zu funktionieren.

„Die scheinen auf jeden Fall gefestigt zu sein“, sagt Kleinschrodt. „Das wird auf jeden Fall nicht einfach. Wir werden im Heimspiel alles reinlegen.“ Mit dem 1:1 in Tübingen zeigte sich der Hollenbacher Coach zufrieden. „Die zweite Halbzeit war die beste, die wir unter mir als Trainer gespielt haben“, sagte Kleinschrodt. „Wir waren griffig.“ Doch noch schaffen es seine Spieler nicht aus der scheinbaren Überlegenheit auch Chancen zu kreieren. Daran wird gearbeitet, nachdem zuletzt die defensive Stabilität stimmte.