Fußball

Frauenfußball TSG Hoffenheim schlägt sich achtbar in Wolfsburg / 1:3-Niederlage nach Doppelschlag des VfL noch vor der Pause

Außenseiter hat gegen die Macht des Tabellenführers keine Chance

Gegen den Tabellenführer VfL Wolfsburg kassierte die TSG am 10. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga eine 1:3 (1:3)-Niederlage. Im AOK-Stadion schlug sich die Mannschaft von Chef-Trainer Jürgen Ehrmann ordentlich. Franziska Harsch glich einen unglücklichen Rückstand (30.) aus (38.), bevor Wolfsburg vor der Halbzeit per Doppelschlag traf (43., 45).

Trotz Unentschieden gegen Duisburg reiste die TSG mit Selbstvertrauen zum Tabellenführer VfL Wolfsburg. Gegen das dominierende Team in der Allianz Frauen-Bundesliga setzte TSG-Trainer Jürgen Ehrmann nahezu auf die Elf, die auch am vergangenen Spieltag im heimischen Dietmar-Hopp-Stadion aufgelaufen war. Einzig im Tor ergab sich eine Änderung. Die wieder genesene Friederike Abt ersetzte Janina Leitzig.

Als Außenseiter ging die TSG in die Partie gegen den VfL Wolfsburg, der schon in der Anfangsphase im AOK-Stadion das Heft in die Hand nahm. Doch die Hoffenheimerinnen hielten den Favoriten zunächst weitgehend vom eigenen Tor fern und hatten sogar die erste richtig gute Chance des Spiels. Nach einem Ballgewinn setzte sich Nicole Billa stark durch, scheiterte jedoch an Nationaltorhüterin Almuth Schulth. In Folge wurden die Angriffe der Wölfinnen immer gefährlicher, die TSG ließ sich weit in die eigene Hälfte drängen. Doch die Führung für den VfL fiel dann mehr als unglücklich, ein abgefälschter Schuss landete genau im Torwinkel. Doch die TSG ließ sich nicht entmutigen und setzte weiter Nadelstiche. In der 38. Minute belohnten sich die Gäste nach einem Eckball mit dem Ausgleich. Doch noch vor der Pause schlug Wolfsburg zurück. Erst schenkte die TSG den Gastgeberinnen nach einem Fehler im Spielaufbau die erneute Führung, nur eine Minute später erhöhte der Tabellenführer abgezockt. Nach der Pause machte Wolfsburg zunächst weiter Druck, vergab aber zwei gute Chancen. Nach einer knappen Stunde verflachte die Partie. Die Wölfinnen schienen mit dem Zwei-Tore-Vorsprung zufrieden zu sein, die Angriffe der TSG wurden meist frühzeitig unterbunden. So ergaben sich lange auf beiden Seiten keine Torchancen, erst in der Schlussphase hatte der Tabellenführer nochmals die Chance zu erhöhen. pki