Fußball

Fußball BFV reagiert auf die Wünsche der Vereine

Beschluss außer Kraft gesetzt

Der Badische Fußball-Verband (BFV) hat auf die Kritik der Basis reagiert und den Wunsch vieler Vereine, gerade im ländlichen Raum, respektiert. Das Präsidium und der Verbandsvorstand haben ihren viel- und kontroversdiskutierten Beschluss wegen der „Vereins-Doppelnamen“ bei so genannten Spielgemeinschaften (wir berichteten ausführlich) außer Kraft gesetzt.

Über das Thema soll nun der BFV-Verbandstag 2020 beraten und abstimmen. Das bestätigte den FN auf Anfrage Felix Wiedermann, der beim BFV für den Spielbetrieb zuständig ist. „Es gab konkrete Anträge von betroffenen Vereinen, die uns baten, die Sache noch einmal zu überdenken. Diesem Wunsch haben wir Rechnung getragen.“

Hocherfreut über diese Entwicklung zeigte sich unter anderem Jürgen Walter, der Vorsitzende des VfB Sennfeld, der die Verantwortlichen des BFV in einem „offenen Brief“ (siehe unten) zu diesem Schritt beglückwünschte. „Der Vizepräsident des BFV, Jürgen Galm, hat uns mitgeteilt, dass unsere konstruktive Kritik erhört worden ist. „Wir haben massiven Druck ausgeübt, und diesem Druck der Basis haben Verbands-Präsidium und -Vorstand nun stattgegeben.“

Jürgen Walter weiß aber auch, dass mit der „Vertagung“ das Problem insgesamt noch längst nicht vom Tisch ist. „Wir haben jetzt nur einen Teilerfolg erzielt. Es weiß aber niemand, wie der Verbandstag 2020 entscheiden wird. Zumindest für die nächste Saison bleibt aber erst einmal alles beim Alten.“