Fußball

Kreisliga A3 Hohenlohe Alte Rivalen stehen sich im Topspiel der Liga in Schäftersheim gegenüber / SV Edelfingen erwartet die Spvgg. Apferlbach/Herrenzimmern

Creglinger Erfolgsexpress ohne Zwischenstopp?

Am 12. Spieltag konnte sich das Spitzentrio in der Fußball-Kreisliga A3 Hohenlohe von seinen Verfolgern absetzen. Sowohl die SGM Taubertal/Röttingen als auch der FC Creglingen lösten ihre schweren Hausaufgaben gegen die direkten Konkurrenten SV Edelfingen beziehungsweise SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim sehr souverän und auch Tabellenführer SGM Weikersheim/Schäftersheim ließ im Derby bei der Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern nichts anbrennen.

Das Topspiel des drittletzten Vorrundenspieltags findet am Sonntag in Schäftersheim statt, wo der Spitzenreiter den Tabellendritten aus Creglingen erwartet. Die SGM Taubertal/Röttingen ist Favorit beim nachlassenden SC Wiesenbach und hofft natürlich, aus dem direkten Vergleich der beiden Konkurrenten Kapital schlagen zu können. Jeweils vor eigenem Publikum zählt für die Verfolger nur ein Dreier gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte: Der SV Edelfingen erwartet die Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern zum Lokalderby, die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim hat im Deutschorden-Stadion den auswärts noch punktlosen SC Amrichshausen zu Gast. Der FC Igersheim hofft nach der 0:1-Niederlage in Nagelsberg auf einen Heimerfolg gegen die punktgleiche Spvgg. Gammesfeld. Zwei Künzelsauer Altkreisduelle runden das Programm ab: In Hollenbach kann sowohl die Zweite des Verbandsligisten, als auch ihr Gast aus Nagelberg relativ entspannt zu Werke gehen, in Bieringen ist im Sechs-Punkte-Kampf der Kellerkinder gegen Schlusslicht TSV Dörzbach/Klepsau das Abstiegsgespenst Zaungast. Nach dem wichtigen 3:0-Auswärtserfolg in Klepsau ist der TV Niederstetten am Sonntag spielfrei.

SGM Weikersheim/Schäftersheim – FC Creglingen: Beim FC Creglingen läuft derzeit alles rund: Auch die bis dato auswärts ungeschlagene SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim musste nach einer sehr ansprechenden Partie in Bieberehren die Überlegenheit der Schwarz-Weißen anerkennen und sich klar mit 1:4 geschlagen geben. Muss der Erfolgsexpress des Vizemeisters nach dem siebten Sieg in Folge nun in Schäftersheim einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen oder können die Gäste nach Punkten zu ihrem alten Rivalen aufschließen? Die SGM Weikersheim/Schäftersheim bewies zuletzt beim 3:1-Derbysieg in Apfelbach, dass sie die erste Saisonniederlage im Spitzenspiel gegen die SGM Taubertal/Röttingen gut verdaut und somit auch Selbstvertrauen für das Gipfeltreffen getankt hat. Die Zuschauer erhoffen sich in Schäftersheim ein besseres Spiel als beim letzten Derby vor exakt einem halben Jahr, in dem sich die Gastgeber durch ein frühes Tor glücklich durchsetzten. Im entscheidenden Rückspiel im Kampf um die Relegationsteilnahme drehte der FCC am letzten Spieltag den Spieß um und behauptete sich mit 3:2.

SC Wiesenbach – SGM Taubertal/Röttingen: Die SGM Taubertal/Röttingen stand dem FC Creglingen nicht nach und verdiente sich den 4:2-Heimsieg gegen einen keineswegs enttäuschenden SV Edelfingen. „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“ – die Unterfranken hoffen aus dem direkten Vergleich ihrer schärfsten Rivalen zu profitieren und wieder die Tabellenspitze zu übernehmen. Unabdingbare Voraussetzung dafür ist allerdings ein Dreier beim SC Wiesenbach, der seit fünf Spielen sieglos ist und in seinen letzten drei Begegnungen völlig leer ausging. Die Gastgeber müssen alles tun um diese Talfahrt zu bremsen – schließlich trennen sie nur noch zwei Zähler vom drittletzten Platz, der in der Endabrechnung unter Umständen die Abstiegsrelegation bedeuten kann. Der spielstärkere Favorit aus Unterfranken muss im Blaufeldener Teilort mit engagiert kämpfenden Gastgebern rechnen.

SV Edelfingen – Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern: Durch die 1:3-Heimniederlage gegen Spitzenreiter SGM Weikersheim/Schäftersheim ist die Spvgg. Apfelbach/ Herrenzimmern auf den 13. Platz zurückgefallen. Nun steht in Edelfingen das dritte schwere Derby in Folge gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel auf dem Programm. Der ambitionierte Aufsteiger hat nach seiner 2:4-Niederlage in Röttingen nun bereits neun Punkte Rückstand auf das Spitzenduo und braucht deshalb dringend einen Dreier. Auch die Gäste stehen unter Zugzwang und müssen nach nur zwei Punkten aus ihren letzten fünf Spielen den Schalter unbedingt umlegen – ob dies ausgerechnet beim angriffsstarken Tabellenvierten gelingt, ist allerdings sehr fraglich.

SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim – SC Amrichshausen: Auch die mit ihrem Nachbarn SV Edelfingen punktgleiche SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim läuft nach ihrer Niederlage gegen den FC Creglingen und insgesamt nur zwei Punkten aus den letzten drei Spielen Gefahr, die Spitzenplätze aus den Augen zu verlieren und muss deshalb am Sonntag vor eigenem Publikum gegen den Tabellenzehnten SC Amrichshausen unbedingt gewinnen. Auf dem Papier ist diese Aufgabe recht leicht, schließlich ging der Künzelsauer Teilortclub in bislang vier Auswärtsspielen völlig leer aus.

FSV Hollenbach II – FC Phönix Nagelsberg: Der FSV Hollenbach II bezwang am letzten Wochenende den bis dato zuhause ungeschlagenen SC Amrichshausen mit 2:1 und festigte damit seinen siebten Rang. Sorgenfrei ist auch Aufsteiger Phönix Nagelsberg, der mit seinem 1:0-Heimerfolg gegen den FC Igersheim den vierten Dreier in Folge verbuchte und Platz 6 behaupten konnte. Die Begegnung am Sonntag in Hollenbach ist völlig offen.

FC Igersheim – Spvgg. Gammesfeld: Nach dem 4:1-Erfolg gegen den SC Amrichshausen musste der FC Igersheim in Nagelsberg wieder einen Rückschlag hinnehmen. Die Taubertäler gehören wie ihr nächster Gegner Spvgg. Gammesfeld zu einem Quartett, das mit je 12 Punkten auf dem Konto nur zwei Zähler mehr als der Drittletzte Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern aufweist. Der Vergleich des FC mit der Landwehr-Truppe hat also den Charakter eines Sechs-Punkte-Kampfes. Die Gäste sind im Aufwind und haben sich in ihren letzten fünf Spielen beachtliche elf Punkte gesichert.

DJK Bieringen – TSV Dörzbach/Klepsau: Die beiden Jagsttalclubs, die in der letzten Runde um Punkte im oberen Tabellendrittel gegeneinander kämpften, bestreiten das Kellerduell des 13. Spieltages. Die DJK Bieringen zeigte zuletzt in Gammesfeld eine ordentliche Leistung und es war sogar mehr drin als das 1:1-Unentschieden. Beim TSV Dörzbach/Klepsau ist man dagegen um eine Hoffnung ärmer, denn der als Drittletzter angereiste TV Niederstetten ließ sich nichts vormachen und gewann klar mit 3:0 in Klepsau. Nun hofft der vom Verletzungspech arg gebeutelte Tabellenletzte vor dem Schlüsselspiel beim Vorletzten in Bieringen, dass die Heimschwäche der Gastgeber anhält.