Fußball

Interview Peter Hogen als Trainer beim FV Mosbach

„Da wartet viel Arbeit“

Archivartikel

Mit der Trainertätigkeit beim Landesligisten FV Mosbach kehrt Peter Hogen zu den Wurzeln seiner erfolgreichsten Zeit zurück. 2003 übernahm er die Spvgg. Neckarelz, als sie in der Landesliga um den Klassenerhalt kämpfte. Die FN sprachen mit dem Erfolgstrainer, der die Neckarelzer 2013 bis in die Regionalliga Südwest führte.

Wenn ein Peter Hogen mit seiner Mannschaft schon gegen Bayern München spielte: Kann die Landesliga als Trainerstation überhaupt noch Anreize bieten?

Peter Hogen: Auf jeden Fall. Es ist immer eine Herausforderung, eine Mannschaft besser zu machen. Das hat für mich mit der Spielklasse nichts zu tun. Die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen, dem Trainerteam und der Mannschaft ist entscheidend.

In den letzten Jahren dominierte immer ein Klub die Landesliga Odenwald. Diesmal scheinen schon nach vier Spieltagen Gommersdorf und Neckarelz Meisterschaft und Relegationsplatz zwei unter sich ausmachen zu wollen. Fehlen nicht den besten Klubs aus der Landesliga ernsthafte Konkurrenten, um dann in der Verbandsliga bessere Chancen auf den Klassenerhalt zu haben?

Hogen: Konkurrenz fördert natürlich die Leistung, aber ich denke nicht, dass jeder Verein die Voraussetzungen und das Ziel hat, in der Verbandsliga zu spielen. Neckarelz und Gommersdorf könnten meiner Meinung nach auch in der Verbandsliga bestehen. Hoffentlich hält Lauda die Klasse, damit mehrere Vereine aus der Landesliga Odenwald in der Verbandsliga spielen.

Das Auftaktspiel gegen Neckarelz ging ja nur mit 0:1 verloren. Kann der FV Mosbach vorn mitmischen?

Hogen: Wir haben gegen Neckarelz schlussendlich verdient verloren. Wir werden sicher im vorderen Drittel mitspielen. Die Qualität der beiden Spitzenclubs haben wir jedoch nicht. Da wartet viel Arbeit auf uns, um die Lücke zu diesen Mannschaften zu schließen.

Können Sie im Freitagsspiel beim SV Neunkirchen personell aus dem Vollen schöpfen?

Hogen: Alexander Kreß ist gesperrt, ansonsten haben wir soweit alle Spieler zur Verfügung. Es wird ein sehr schwieriges Spiel werden, ich hoffe dies ist jedem meiner Spieler klar. Wenn wir unser Leistungsvermögen ausschöpfen, haben wir die Chance, das Match gegen Neunkirchen zu gewinnen. Bild: Martin Herrmann