Fußball

Fußball Schon ein Jahr nach der Gründung ist die SpG Rippberg-Wettersdorf/Glashofen aufgestiegen

Der Plan ist aufgegangen

„Wer ein Tor macht in der Relegation und keines kriegt, der gewinnt am Ende.“ So simpel fasste Christian Werner, Spielertrainer des TSV Buchen II, das entscheidende Relegationsspiel um den letzten freien Platz in der Kreisklasse A Buchen zusammen (wir berichteten bereits am Freitagabend auf www.fnweb.de, Spielbericht unten). Am Ende ging die SpG Rippberg-Wettersdorf/Glashofen als strahlender Sieger vom Platz. Jochen Baumann erzielte für die Spielgemeinschaft in der 70. Minute den 1:0-Siegtreffer.

Ein Jahr nach ihrer Gründung ist die SpG direkt aufgestiegen, und das verdient, wie Trainer Reiner Edelmann findet: „Es war ein enges Spiel, aber alles in allem hatten wir die klareren Torchancen und haben deshalb verdient gewonnen.“ In der vergangenen Woche setzte sich Rippberg-Wettersdorf/Glashofen bereits gegen den FC Bödigheim knapp im Elfmeterschießen durch, und auch dieses Mal ist der Plan aufgegangen. „Man darf nicht verkennen, der TSV Buchen II ist eine Klasse höher und wir kommen aus der B-Klasse, wir haben uns gut präsentiert“, so der Coach der SpG.

Ab zum Junggesellenabschied

Die gewisse Erfahrung in einem so wichtigen Relegationsspiel sieht Christian Werner als kleinen Vorteil für seine Gegner: „Bei uns sind Jungs in der Mannschaft dabei, die haben noch nie ein so wichtiges Relegationsspiel bestritten, da war der Druck vielleicht einfach zu groß.“ Beim TSV Buchen II wird zur kommenden Saison ein Umbruch stattfinden, nachdem sechs Tage zuvor auch die erste Mannschaft nach über zehn Jahren in der Landesliga Odenwald und der Verbandsliga Nordbaden in die Kreisliga Buchen abgestiegen ist. „Der eine oder andere wird den Verein vielleicht verlassen. Wir wollen in der B-Klasse neu anfangen und Spieler aus der Jugend mehr mit einbeziehen. Und dann in den kommenden Jahren wieder voll oben mit angreifen und um den Aufstieg mitspielen“ , so Werner.

Eigentlich hat der TSV Buchen II an diesem Abend nichts zu feiern gehabt, doch für den Coach geht es nach der verlorenen Relegation noch weiter: „Ich geh jetzt auf Junggesellenabschied, auch noch meinen eigenen.“ So lässt sich die Niederlage doch gleich viel besser verschmerzen.