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DFB gibt Beschwerde des FSV Zwickau statt

Archivartikel

Reduziert: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat der Beschwerde des Drittligisten FSV Zwickau gegen den zuvor erteilten Nachlizenzierungsbescheid stattgegeben. Das hat der Verein auf seiner Internetseite bestätigt: „Das von uns eingelegte Rechtsmittel gegen den Nachlizenzierungsbescheid war erfolgreich. Der DFB folgt unserer Beschwerde in fast allen Punkten. Der Betrag der nachzuweisenden Liquidität wurde auf 670 000 Euro reduziert und der vom DFB festgelegte Katalog der Liquiditätsnachweismöglichkeiten antragsgemäß erweitert. Insbesondere Letzteres ist für uns von Bedeutung, da wir den Nachweis zusätzlicher Liquidität auch durch Kosteneinsparungen erbringen können. Aktuell verhandeln wir außerhalb des Bereichs der Stadionmiete über weitere nennenswerte Kosteneinsparungsmöglichkeiten.“ Berichten zufolge hatte der DFB zunächst den Nachweis für fehlende 740 000 Euro gefordert. Der Tabellenzehnte hatte Ende November selbst von einer Deckungslücke in Höhe von 550 000 Euro gesprochen.

Unruhe: Trotz sportlicher Talfahrt hält der VfR Aalen weiter an Cheftrainer Argirios Giannikis fest. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Der 38-Jährige, der in Aalen einen Vertrag bis 2020 besitzt, übernahm vor der Saison das Traineramt auf der Ostalb. Zuvor stand Giannikis in der Regionalliga West bei Rot-Weiss Essen unter Vertrag. „Das Präsidium sieht unter Giannikis eine klare sportliche Weiterentwicklung der Mannschaft, nur das fehlende Matchglück sowie die unnötigen, individuellen Fehler verhinderten eine bessere Punkteausbeute. Trotzdem werden in der Rückrunde neue Profis dazukommen, um das Ziel Klassenerhalt zu sichern“, so Präsidiumssprecher Roland Vogt gegenüber der Schwäbischen Post. Derzeit belegen die Ostalbstädter mit 17 Punkten den 19. Tabellenplatz. pati