Fußball

Verbandsliga Württemberg Hollenbacher Defensive steht stabil und die Offensive „liefert“ / FSV gewinnt souverän 3:0 gegen den Gast aus Tübingen

Die Fünferkette hat gegen die TSG gut geklappt

Hollenbach – TSG Tübingen 3:0

Hollenbach: Hörner, Zeller, Hutter, Kleinschrodt, Schmitt (82. Herkert), Hofmann, Dörner (77. Minder), Uhl (78. Ryl), Brenner, Schülke, Czaker (67. Hack).

Tübingen: Kraniqi, Haar (65. Heinzler), Zahn, Haas (75. Frey), Methner (46. Garin), Iggoute, Hartmann, Rosmer, Falterbaum (46. Sauerborn), Bursik, Braun.

Tore: 1:0 (19.) Fabian Czaker, 2:0 (28.) Robin Dörner, 3:0 (76.) Robin Dörner. – Schiedsrichter: Marc Heiker. – Zuschauer: 200.

Gästetrainer Michael Frick zeigte sich geknickt. Allzu viel wollte der Coach der TSG Tübingen nach dem 0:3 beim FSV Hollenbach gar nicht sagen. „Wir sind ziemlich enttäuscht. Wir hatten uns etwas anderes vorgenommen. Wir hatten auch nach dem Spiel das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre“, sagte Frick, der zu Landesligazeiten beim FSV spielte. Dafür investierte seine Mannschaft aber gerade im Angriff zu wenig. Denn die Hollenbacher Defensive stand stabil und ließ nur ganz wenig zu. „Die Führungsspieler kommen langsam wieder in Tritt“, sagte FSV-Trainer Martin Kleinschrodt. „Wir haben etwas umgestellt und es mit einer Dreierkette in der Offensive und einer Fünferkette in der Defensive versucht“, sagte Kleinschrodt. „Das hat eigentlich ganz gut geklappt.“

Es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit in der die Gastgeber etwas Vorteile in den Zweikämpfen hatten. Das 1:0 in der 19. Minute war dann auch gut herausgespielt. Fabian Czaker schloss den Angriff nachdem Marius Uhl quer gelegt hatte ab. Es war sein 16. Saisontor. Auch danach hatten die Gastgeber die Partie im Griff. Tübingen kam kaum gefährlich durch. Ein harmloser Freistoß von Robin Dörner rutschte dann Torhüter Fazli Krasniqi durch die Beine. So stand es in der 28. Minute bereits 2:0. Damit ging es dann auch in die Pause. Die Gäste hatten zwar nach der Pause die größeren Spielanteile, kamen aber kaum zu Möglichkeiten. So machte Robin Dörner in der 75. Minute mit dem 3:0 alles klar. Lukas Hartmann hätte dann in der 79. Minute noch einmal verkürzen können. Doch im Rutschen spitzelte er den Ball am leeren langen Eck vorbei. Auf der anderen Seite schoss Dennis Hutter (85.) knapp am Pfosten vorbei. „Es war ein verdienter Sieg“, sagte FSV-Manager Karl-Heinz Sprügel. „Aber es war ein schwaches Spiel von beiden Mannschaften. 3:0 ist aber ein schönes Ergebnis für uns daheim.“ hesch