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Fußball FV Lauda in Bilfingen mit 1:4 ohne Fortune / Gegenwehr der Gäste reicht nicht aus, um den Angriffsschwung des TuS zu bändigen

Die Niederlage hätte noch viel höher ausfallen können

TuS Bilfingen – FV Lauda 4:1

Bilfingen: Stoitzner, Stojic, Kohlmann (63. Lernutian), Kraniqi (81. Celebi), Torun (65. Geiger), Karagöz, Reichenbacher, Bozic, Svetlanovic, Ertugrul, Krause.-

Lauda: Moschüring, Neckermann (84. Hehn), Kaplan (55. Jallow), Lotter, Baumann, Fell, Jurjevic, Ilic, Schädle, Heizmann, Gerberich.-

Tore: 1:0 (26.) Kohlmann, 2:0 (33.) Stoitner, 3:0 (59.) Svetlanovic, 3:1 (63.) Gerberich 4:1 (86.) Celebi. – Schiedsrichter: Fabian Reuter (Heidelberg). – Zuschauer: 70.-

Um die Negativserie von fünf Partien ohne Sieg zu beenden, kam für den Gastgeber der FV Lauda gerade zur rechten Zeit. Denn nur in den ersten 20 Minuten und kurz nach einem Kunstschuss von Dominik Gerberich waren die Gäste bei kühlem Nieselregen ein gleichwertiger Gegner. Den Führungstreffer zum 1:0 erzielte Maxim Kohlmann in der 26. Minute. Statt einen Ball zur Seite abzuwehren, war der Ball als Einladung an zwei TuS-Angreifer kurz vor der Strafraummitte gelandet. So konnte Maxim Kohlmann entschlossen per Dropkick in der 26. Minute an Freund und Feind vorbei das 1:0 erzielen.

Nur sieben Minuten später legte Kevin Stoitzner nach einem Eckball ebenfalls mit Dropkick ins rechte Toreck mit dem zweiten Treffer nach. FV-Torwart Moschüring war wiederum machtlos.

Die Gegenwehr der Gäste reichte nicht aus, um den Angriffsschwung der Gastgeber zu bremsen. Der FV bekam trotz aller guten Vorsätze die Partie nicht mehr in den Griff. Marc Moschüring rette zweimal per Fußabwehr in einer Eins-gegen-Eins-Situation. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff verhinderten Latte und Pfosten eine vorzeitige Entscheidung. Nach dem Wechsel hielt der FV das Spiel zunächst etwas offener, bis dann Svetlanovic nach einem missglückten Abspiel aus dem FV-Strafraum mit dem 3:0 den Gastgeber endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Mit etwas Glück versenkte Dominik Gerberich in der 63. Minute einen 30-Meter-Freistoß im TuS-Gehäuse, weil Torwart Stoitzner viel zu weit vor seinem Kasten stand. Dem eingewechselten Celebi fiel in der 86. Minute der Ball vor die Füße. Mit einem unhaltbaren Flachschuss ins linke Eck erzielte er das 4:1. ferö