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Fußball Auch das Verbandsliga-Kellerduell gegen TuS Bilfingen geht für die Taubertäler verloren / Zwei Gegentore direkt nach dem Seitenwechsel

Die Pause bringt FV Lauda völlig aus dem Konzept

Archivartikel

FV Lauda – TuS Bilfingen 0:3

Lauda: Moschüring, Greß (51. Schädle), Kaplan (85. Schwarz), Lotter (77. Neckermann), Ondrasch, Baumann, Fell, Jurjevic, Ilic, Heizmann, Gerberich.

Bilfingen: Karagöz, Reichenbacher , D. Bozic, Svetlanovic, Krause, Stoitzner, Nemanja Milicevic (74. Nikola Milicevic), L. Stojic (89. Jerkovic), Clussmann (86. Kohlmann), Celebi, Torun (62. Geiger).

Tore: 0:1, 0:2 (46., 49.) Krause, 0:3 (90+2) Geiger. – Schiedsrichter: Sebastian Reichert (Waibstadt). – Zuschauer: 300.

Die Hoffnungen des FV Lauda, endlich die Durststrecke in der Fußball-Verbandsliga Nordbaden zu beenden, bekamen in den ersten 45 Minuten neue Nahrung. Ballsicher kombinierte die ersatzgeschwächte Baumann-Truppe und sorgte in der Gästeabwehr für einige Nervosität. Zielstrebiger marschierte aber zunächst der TuS Richtung FV-Tor und hatte drei gute Chancen.

Jetzt begann die beste Phase der Gastgeber, die es lediglich versäumten, ihre Angriffe konsequent zu Ende zu spielen. Torgefährliche Schüsse feuerten die Gäste dann wieder ab der 30. Minute ab, als der ständige Unruheherd Celebi kurz vor der Strafraumgrenze abzog, doch Marc Moschüring fischte den Ball mit einer tollen Parade aus dem Tordreieck. Drei Minuten später rutschte der Ball Marcel Baumann bei einem Torschuss über den Spann. Kurz darauf fand Daniel Fells flache Hereingabe nach einer gelungenen Freistoßvariante von Jurjevic aus dem Halbfeld im Strafraum keinen Abnehmer. Zur Pause schien dennoch der FV Lauda näher am Führungstor zu sein als die Gäste.

Wie ein Libero agierend

Die Halbzeit brachte den FV völlig aus dem Konzept. Der baumlange, in Bilfingens Defensive wie ein Libero alten Stils agierender Mannschaftskapitän Benjamin Krause, riss die Gastgeber kurz nach Wiederanpfiff aus allen Träumen vom ersten Heimsieg. Zwei Aussetzer in der FV-Abwehr reichten aus, um das Spiel in der 46. und 49. Minute mit zwei Kopfballtreffern aus nächster Nähe zu entscheiden. Torwart Moschüring war dabei machtlos.

Unverdrossen suchten die Gastgeber dennoch weiter den Weg nach vorne, doch am „Funkturm“ Krause war spätestens Endstation. Zu dem aus Laudaer Sicht unglücklichen Verlauf der Partie passte es, dass Kevin Geiger in der zweiten Minute der Nachspielzeit „Köpfchen“ bewies und unbedrängt nur seinen Kopf zum 3:0 hinhalten musste.