Fußball

Landesliga Odenwald Tabellenführer macht in der zweiten Hälfte beim TSV kurzen Prozess / Höpfingens Kampfmoral ist vorbildlich

„Elz“ lässt das Bällchen einfach laufen

Archivartikel

Höpfingen – Spvgg. Neckarelz 1:4

Höpfingen: A. Kaiser, Dörr, Kuhn, Nohe, Hornbach (71. J. Böhrer), O. Knörzer, Heinrich, Johnson, S. Hauck (81. Beckert), Dalhues, Diehm.

Neckarelz: Penz, N. Böhm, Schwind, Hotel, Müller, Fertig (68. Kizilyar), Karic (77. Guth), Satilmis, Hogen, Diefenbacher, Heckmann.

Tore: 0:1 (5.) Hogen, 1:1 (15.) Heinrich, 1:2 (24.) Schwind, 1:3 (57.) Heckmann, 1:4 (90. Heckmann). – Schiedsrichter: Markus Kohler (Windischbuch). – Zuschauer: 295.

Früh in der 5. Minute brachte Hogen den Tabellenführer in Front, aber auch früh egalisierte der Gastgeber durch den agilen Thomas Heinrich in der 15. Minute.Die Bundschuh-Mannen setzte geschickt dagegen, versuchte die Kreise der technisch versierten Elf einzuengen. Das gelang recht gut, allerdings nicht in der 24. Minute, als Andreas Schwind nach Freistoß per Kopfball erneut die Strerath-Elf in Führung brachte. Wieder blieb der TSV unbeirrt, setzte Offensivakzente durch Sebastian Hauck und Christoph Hornbach. Insbesondere in den letzten zehn Spielminuten zog die Gästeelf nochmals das Tempo an, konnte aber TSV-Keeper Andre Kaiser nach raffiniertem Eckball nicht überlisten und musste aber auch insbesondere bei Heinrichs Offensiv-Einsatzfreude auf der Hut sein.

Nach Wiederbeginn versuchten verstärkt Diefenbacher, Hogen und Co. das „Bällchen laufen zu lassen“, besagter Hogen war es auch, der in der 53. Minute TSV-Keeper Andre Kaiser zur Glanzparade zwang. Vier Minuten später war der TSV-Keeper dann machtlos, nachdem die Spvgg. kombinierend das Spielgerät in den TSV-Strafraum gebracht hatte und schließlich Heckmann aus Kurz-Distanz auf 3:1 erhöhte. Weitere brenzlige Situationen überstand der kampfstarke TSV und suchte Entlastung durch Angriffe. So hatte nun Oliver Knörzer immer wieder seine Szenen, insbesondere in der 76. Minute, konnte aber Gäste-Torsteher Penz nicht überwinden. Stattdessen fiel quasi mit dem Schluss-Signal das 1:4. Torjäger Heckmann war nochmals zur Stelle. Steven Bundschuhs Fazit: „Die Kampfesmoral war vorbildlich gegen ein Team, das zweifellos um den Titel mitspielt.“