Fußball

Fußball A-Junioren des FSV am Sonntag gegen die TSG Balingen

Es winkt der Aufstieg

Archivartikel

Am Sonntag, 7. Juli, um 12 Uhr zählt es für die Hollenbacher A-Junioren: Nach der äußert unglücklichen 1:2 Hinspielniederlage auf dem Balinger Kunstrasen müssen die Rot-Blauen das Rückspiel auf dem Rasenplatz der heimischen „Jako-Arena“ gewinnen, wenn sie die Chance auf den Aufstieg wahren wollen. Der Eintritt zu diesem sicherlich interessanten Spiel ist frei.

Elfmeterschießen möglich

Sollte die Partie nach 90 Minuten mit einem Sieg mit einem Tor Unterschied für die Hohenloher enden, dann folgt sofort ein Elfmeterschießen. Bei einem Hollenbacher Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied, wird der FSV aufsteigen, bei einem Unentschieden oder einem Gästesieg darf Balingen feiern.

Die Hollenbacher gehen ohne jeden Druck in diese Rückspiel. Egal, wie die Partie endet: Es war eine herausragende Spielzeit der U19 des FSV Hollenbach. Herausragend nicht nur wegen der Meisterschaft in der Verbandsklasse Nord, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass fünf Spieler der aktuellen U19-Mannschaft in die Herren-Verbandsligamannschaft des FSV übernommen werden.

Chancenverwertung verbessern

Bereits im Hinspiel hatte der FSV-Nachwuchsabsolut überzeugt. Lediglich die mangelnde Chancenverwertung verhinderte einen Auswärtserfolg des FSV. „Trotz der beiden Gegentore hatten wir Chancen, um drei oder vier Treffer selbst zu erzielen“, bilanzierte FSV-Trainer Thomas Kettner. „Vor allem die Art und Weise, wie wir nach dem 2:0-Rückstand die letzten 40 Minuten den Gegner in die eigene Hälfte gedrängt haben, war beindruckend und lässt mich auch für das Rückspiel zuversichtlich sein.“ Und Co-Trainer Pascal Eißler fügt hinzu: „Wir waren klar besser, die Balinger aber sehr effizient.“

Kettner gibt sich vor dem Rückspiel optimistisch: „Wenn wir am Sonntag einigermaßen an die Leistung des Hinspiels anknüpfen können, dann ist alles möglich.“ Mit Sicherheit erwartet die Hollenbacher am Sonntag aber ein anderes Spiel als in der Vorwoche. Mit dem 2:1-Vorsprung im Rücken wird die spielstarke Balinger Mannschaft alles in die Waagschale werfen, um auch in Hollenbach bestehen zu können. „Ich rechne mit einem ganz anderen Spiel als noch in Balingen“, ist sich Kettner der Situation bewusst.

„Wir sind auf jeder Position besser als der Gegner“, gibt sich TSG-Trainer Mario Kienle trotz des äußert glücklichen Siegs seiner Mannschaft im Hinspiel selbstbewusst. Bereits vor dem Hinspiel sprach er mit Sicht auf die Hollenbacher von einer „lösbaren Aufgabe“. pe