Fußball

Hallenfußball Würzburger Kickers gewinnen Jako-Cup der E-Junioren / Niederstetten verliert im Finale des Vormittagsturniers

Franken drehen die Finalpartie zu ihren Gunsten

Beim Jako-Cup der E-Junioren wurden in Niederstetten wieder zwei Turniere ausgetragen. Vormittags gab es zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften, in denen es jeweils extrem spannend zuging.

Gastgeber TV Niederstetten II besiegte zum Auftakt der Gruppe A den TSV Röttingen mit 2:1, beide Mannschaften kommen nach drei Vorrunden-Spielen auf sechs Punkte. Am Ende ist mit der Spvgg. Satteldorf II ein weiteres Team punktgleich an der Spitze, muss sich aber wegen der deutlich schlechteren Tordifferenz aus dem Turnier verabschieden. Igersheim II bleibt punkt- und chancenlos in dieser starken Gruppe.

Genauso eng geht es in Gruppe B zu – auch hier entscheidet bei jeweils sechs Punkten das Torverhältnis über den Einzug ins Halbfinale: die SGM Gommersdorf/Krautheim (+8) kann sich schließlich mit der SGM Brettheim/Rot am See (+4) durchsetzen, die SGM Markelsheim/Elpersheim (+2) scheidet etwas unglücklich mit dem FC Igersheim 1 aus.

Das erste Halbfinale zwischen Röttingen und Brettheim/Rot am See endete 2:2-Unentschieden, Brettheim setzte sich schließlich im Zehn-Meter-Schießen mit 5:3 durch und stand damit als erster Finalist fest. Auch der Gastgeber aus Niederstetten setzte sich mit seinem jüngeren Jahrgang gegen eine starke Gommersdorfer Mannschaft durch und zog mit einem knappen 2:1-Sieg ins Endspiel ein.

Eine Demonstration der Gommersdorfer Stärke folgte im Spiel um Platz drei, in dem der TSV Röttingen gleich mit 0:8 unterging.

Auch das Endspiel verlief allerdings überraschend einseitig, denn der Gastgeber vom TVN war beim Heimturnier zu nervös und musste sich nach zwei schnellen Gegentoren am Ende mit 0:5 geschlagen geben. Die SGM Brettheim/Rot am See holte sich also den großen Wanderpokal am Vormittag.

Im Nachmittags-Turnier wurden drei Gruppen mit jeweils vier meist überregionalen Mannschaften ausgespielt. Der ältere Jahrgang des TV Niederstetten holte sich souverän den Gruppensieg in Gruppe A und blieb dabei als einzige Mannschaft des Nachmittags-Turniers ohne Verlustpunkt. Mit der besten Tordifferenz aller teilnehmenden Mannschaften zog auch die SGV Freiberg ins Viertelfinale ein, der FC Olympia Kirrlach kam als bester Gruppen-Dritter ebenfalls in die K.o.-Spiele. Lediglich der SC Michelbach/Wald musste in dieser Gruppe ausscheiden. In Gruppe B wurde der FC Würzburger Kickers seiner Favoritenrolle gerecht, auch die Sportfreunde Lauffen kamen überzeugend eine Runde weiter. Der TSV Kupferzell und auch die Spfr. Bühlerzell mussten nach der Gruppenphase die Heimreise antreten.

Der FSV Waiblingen hat die Gruppe C für sich entschieden, der TSV Blaufelden und die Spvgg. Satteldorf I kamen punktgleich ebenfalls ins Viertelfinale, lediglich die Spvgg. Ansbach musste sich in dieser spannenden Gruppe knapp geschlagen geben.

Im ersten Viertelfinale dann die erste Überraschung: Gastgeber TV Niederstetten kam gegen Olympia Kirrlach nicht über ein torloses 0:0-Unentschieden hinaus und schied im anschließenden Zehn-Meter-Schießen mit 0:1 aus. Die Würzburger Kickers schossen sich beim 7:1 gegen Satteldorf in die Favoritenrolle, auch die SGV Freiberg kam mit einem 4:2-Erfolg gegen den TSV Blaufelden sicher ins Halbfinale. Spannend ging es auch im letzten Viertelfinale zu, das zwischen den Spfr. Lauffen und dem FSV Waiblingen schließlich 3:3 endete, im Zehn-Meter-Schießen gewann der FSV mit 7:6 und steht damit als letzter Halbfinalist fest.

Auch dort setzte sich Waiblingen durch, gegen die SGV Freiberg gelang dank eines knappen 2:1-Erfolgs der Einzug ins Endspiel. Souverän marschierte dagegen der Drittliga-Nachwuchs aus Würzburg ins Finale, der FC Olympia Kirrlach stellte beim 6:1-Erfolg keine ernsthafte Hürde dar.

Im Spiel um Platz drei standen mit Kirrlach und Freiberg also wieder die beiden Gruppengegner des TV Niederstetten aus der Vorrunde – und erneut setzte sich Freiberg abgeklärt durch und sicherte sich dank eines 4:2-Erfolgs den dritten Platz.

Im Endspiel zeigte sich der FSV Waiblingen als würdiger Finalist und ging gegen die Würzburger Kickers auch in Führung, verpasste aber im Anschluss die endgültige Entscheidung. Die Kickers kamen zurück und drehten die Partie: dank eines 2:1-Erfolgs setzte sich der jüngere Jahrgang des Drittligisten durch. oli