Fußball

Verbandsliga Württemberg Und schon steht am Samstag gegen Dorfmerkingen das nächste Spitzenspiel für Hollenbach an / Gäste-Trainer war schon Coach von Kleinschrodt

FSV erwartet „unorthodoxer Fußball“

Sein erstes Spitzenspiel hat der FSV Hollenbach erfolgreich gemeistert. Am Samstag kommt nun das nächste. Erneut hat der Tabellenzweite der Verbandsliga Württemberg ein Heimspiel. Zu Gast in der „Jako-Arena“ sind um 14.30 Uhr die Sportfreunde Dorfmerkingen. Die Gäste sind nach zwölf Spielen noch ungeschlagen. „Nach zwölf Spielen immer noch ungeschlagen, da können wir alle stolz sein“, sagte SFD-Trainer Helmut Dietterle. Allerdings leisteten sich die Dorfmerkinger schon sechs Unentschieden, deshalb stehen sie mit einem Punkt weniger als das Spitzenduo Hollenbach/Rutesheim auf Rang 3 der Tabelle.

Erfahrener Trainer

Beide Teams vergaben im Endspurt der vergangenen Saison die Möglichkeit auf den Aufstieg. Mit Helmut Dietterle haben die Dorfmerkinger einen erfahrenen Trainer. Für Hollenbachs Coach Martin Kleinschrodt ist es ein alter Bekannter. Dietterle trainierte einst den Oberligisten TSV Crailsheim. Damals noch in der vierten Liga hatte Kleinschrodt seine ersten Einsätze. „Die werden einen unorthodoxen Fußball spielen“, glaubt der FSV-Coach und fügt an: „Mit Nietzer und Haller haben die auch super Fußballer in den Reihen.“ Am vergangenen Spieltag vermieden die Dorfmerkinger gerade so ihre erste Saison-Niederlage. Gegen den VfB Neckarrems gelang in der Nachspielzeit erst der Treffer durch einen Elfmeter zum 3:3-Endstand.

Bei den Hollenbachern fallen weiter Tizian Amon, bei dem eine Hüft-OP ansteht, Lukas Ryl (beide werden in der Vorrunde wohl nicht mehr zum Einsatz kommen) und Sebastian Hack aus. „Bei Marc Zeller wird es knapp“, sagt Kleinschrodt. Zuletzt gelang es das Fehlen des Kapitäns und Abwehrchefs zu kompensieren. „Nun kommt der Meisterschaftsfavorit“, sagt Kleinschrodt. „Vergangene Saison waren es ausgeglichene Spiele.“

Zu Hause gewann Hollenbach 2:1, in Dorfmerkingen hieß es 1:1. „Das waren absolut enge Duelle. Aber wir haben mit unserer jungen Truppe nichts zu verlieren“, sagt Kleinschrodt. „Das wird ein heißer Fight. Aber bei uns passt im Moment die Mischung.“ Vor allem ist der eher kleine Kader sehr ausgeglichen. Bei Einwechslungen gibt es neuen Schwung, keinen Leistungsabfall. „Wenn wir so wie zuletzt in das Spiel reingehen, bin ich überzeigt davon, dass wir etwas holen können“, sagt Kleinschrodt. Nach fünf Siegen in Folge ist auch das nötige Selbstvertrauen vorhanden. „Zu Beginn der Saison wusste die Truppe noch nicht, wo sie steht. Außerdem haben die Mechanismen noch nicht gegriffen“, sagt Kleinschrodt über die Entwicklung seiner Mannschaft. Mittlerweile harmoniert alles besser.