Fußball

Fußball Hollenbachs A-Junioren unterliegen unnötig beim VfL Kirchheim

FSV fehlt auch das Glück

Archivartikel

VfL Kirchheim – Hollenbach 4:3

Hollenbach: Windmüller, Karausch (65. Stier), Uhl, Heim, Helbig (65. Hellinger), Limbach, Gräff (72. Zucker), Schuler, Reuther, Yerlinkaya, Schwedl.

Die zwei Wochen Spielpause nach dem Kantersieg gegen Herrenberg schien der Verbandsliga-A-Junioren-Mannschaft FSV Hollenbach um Coach Thomas Kettner nicht gutgetan zu haben. Da zudem mit Weihbrecht und Hack zwei Stammspieler verletzt ausfielen, fehlte etwas die die Balance und Stabilität in der noch jungen Mannschaft. Nur ein Spieler des älteren Jahrganges stand in der Startformation und dies machte sich auch gleich bemerkbar.

Von Beginn an machten die Hausherren mächtig Druck und die Hollenbacher kamen oft den entscheidenden Schritt zu spät oder wussten sich nur mit einem Foulspiel zu helfen. In der neunten Minute ging der VfL 1:0 in Führung. Erst als Schwedl in der 32. Minute den Ball in einer Pressing-Situation eroberte und dem gegnerischen Keeper keine Chance ließ, kam die Mannschaft besser in das Spiel. Doch das Glück war eher auf Kirchheimer Seite: Der von Hollenbachs Spielern erwartete Abseitspfiff des Schiedsrichters kam nicht und in der 45. Minute fiel das 2:1.

Rasch nach dem Seitenwechselt fiel das 3:1 (49.). Nur vier Minuten später war es Yerlikaya, der nach einem Eckball auf 2:3 verkürzte. Nun waren die Jungs um den Mittelfeldmotor Jonas Limbach besser im Spiel, die eingewechselten Hellinger und Stier gaben dem Spiel mehr Stabilität und nun lag der Ausgleich in der Luft. In der 57. Minute war dann allerdings die FSV-Innenverteidigung kurz unsortiert, und Djedovic köpfte zum 4:2 ein.

Doch dann zeigte das junge Hollenbacher Team die richtige Reaktion. Angriff auf Angriff rollte nun in Richtung Kirchheimer Tor und nur die fehlende Präzision oder das fehlende Glück beim Abschluss verhinderten den längst fälligen Anschlusstreffer. Erst in der 88. Minute war es dann Limbach, der mit einer resoluten Einzelaktion und einem strammen Linksschuss für den Anschlusstreffer sorgte. In der Schlussphase brannte es dann mehrmals im Kirchheimer Strafraum, doch der Ball wollte nicht über die Linie.