Fußball

Fußball Hollenbach muss mit einem Punkt zufrieden sein

FSV verspielt 4:1-Führung

Archivartikel

FSV Hollenbach – SG Sonnenhof Großaspach 4:4

Hollenbach: Windmüller, Uhl, Karausch (79. Stier), Heim, Helbig (67. Hellinger), J. Limbach, Yerlinkaya, Weihbrecht, Gräff, Reuther (88. F. Limbach), Hack (79. Schwedl).

Tore: 0:1 (10.) Rrustem Ibishai, 1:1 (16.) Jonas Limbach, 2:1 (26.) und 3:1 (39.) jeweils Sebastian Hack, 4:1 (58.) Toni Weihbrecht, 4:2 (80.) David Behnam, 4:3 (85.) Rrustem Ibishai, 4:4 (90+1) Tim Wwehrsig.

Den Spielern, Trainern und Verantwortlichen beim FSV Hollenbach war bewusst, welche Bedeutung dem Spiel in der A-Junioren-Verbandsstaffel Nord gegen den Tabellendritten aus Großaspach zukommt. Schon im Vorfeld war klar, dass man alle Kräfte mobilisieren muss, um den Anschluss an das Mittelfeld zu halten und der Abstand zu den Abstiegsplätzen nicht kleiner werden durfte. Bei 14 Mannschaften und mindestens vier Absteigern ist jeder Punkt wichtig, und mit dieser Einstellung ging man auch auf Kunstrasenplatz in der „Jako Arena“.

Vom frühen Rückstand (10.) zeigten sich die Jungs von Coach Kettner wenig beeindruckt und erzielten bald darauf das 1:1 (16.). Nun war der FSV spielbestimmend, stand geordnet in der Defensive und tauchte immer wieder gefährlich vor dem Strafraum der Gäste auf. Zwei Treffer von Sebastian Hack (26./39.) folgten, und es ging mit einem 3:1-Vorsprung in die Pause.

Druckphase überstanden

Die Druckphase der Gäste nach dem Seitenwechsel überstand der FSV unbeschadet. Nach knapp einer Stunde Spielzeit fiel das 4:1 für den FSV – da glaubte wohl jeder auf der Hollenbacher Bank an einen sicheren Heimsieg.

Dem 2:4 (80.) der Großaspacher folgte eine hochkarätige Torchance für den Hollenbacher Yerlinkaya. Beinahe im Gegenzug fiel dann das 3:4 – nun war das Spiel wieder unerwartet spannend geworden, und ein offener Schlagabtausch folgte. Auf der einen Seite scheiterte der allein aufs Tor zueilende Schwedl am Gästetorhüter. Auf der anderen Seite – und mit der letzten Aktion in der Nachspielzeit – kamen dann die Gäste durch einen schönen Kopfballtreffer ihres Kapitäns Tim Wehrsig zum glücklichen Ausgleichstreffer, der entsprechend euphorisch gefeiert wurde. fsv