Fußball

Landesliga Odenwald Gast und Tabellenführer aus Gommersdorf zeigt mit 3:0 in Osterburken die erwartet souveräne Leistung

Für die Heimelf gibt es nichts zu erben

Archivartikel

Osterburken – Gommersdorf 0:3

Osterburken: Ippendorf, Elert St., Baumgart , Mench, Bender, Gutenberg M., Gutenberg D., Hettinger, Titarenko, Eckel, Merz

Gommerdorf: Stockert, Herrmann, Stöckel, Schmidt M., Feger, Hespelt, Silberzahn, Walter, Mütsch, Schmidt F., Scheifler

Tore: 0:1 (49.) Silberzahn, 0:2 (53.) Hespelt, 0:3 (63.) Schmidt. – Schiedsrichter: Ludwig Schilling (Sinsheim). – Zuschauer: 205

Der Tabellenführer aus dem Jagsttal trat von Beginn an selbstbewusst auf und ließ den Ball gekonnt in den eigenen Reihen laufen. In Erwartung dieser Spielstärke hatte Trainer Wöppel die Gastgeber defensiv mit zwei Viererreihen vor Torwart Ippendorf aufgestellt, die die Räume geschickt zustellten und den Gästen kaum Chancen ließen.

Eine der wenigen Gommersdorfer Chancen vereitelte Torwart Ippendorf nach einer Viertelstunde mit einen starken Parade, indem er einen Freistoß aus 18 Meter mittig vor seinem Kasten gekonnt aus dem Winkel holte. Auch im weiteren Spielverlauf hatten die Gäste deutlich mehr Spielanteile, ohne jedoch zu weiteren Torgelegenheiten zu kommen. Erst unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff schoss ein VfR-Stürmer an der „Borkemer“ Fünfmeterlinie einen eigenen Mann an, der damit ungewollt einen Treffer verhinderte. Wer nach der Pause gehofft hatte, dass die Einheimischen das Remis recht lange halten können, wurde schon nach vier Minuten enttäuscht. Ein langer Freistoß von links senkte sich über eine „Traube aus Freund und Feind“ im SVO-Strafraum, wo der lange Silberzahn am höchsten sprang und den Ball mit dem Kopf ins Tordreieck zur Gommersdorfer Führung verlängerte. Nur wenig später stürmte der Gommersdorfer Hespelt auf links unbedrängt auf Torhüter Ippendorf los und überlupfte diesen elegant zum 2:0. Nun musste man befürchten, dass es doch noch zu einem Debakel für die Gastgeber kommen könnte. Doch mutig kämpften die „Wöppelmannen“ dagegen an. Mit Glück und Geschick ließ man in der 63. Spielminute nur einen weiteren Torerfolg des Favoriten zu.