Fußball

Kreisliga A3 Hohenlohe Mergentheimer Altkreisclubs sind in Löffelstelzen und Apfelbach an diesem Spieltag unter sich

Gammesfeld stellt sich jetzt in Edelfingen vor

Archivartikel

SV Edelfingen empfängt zum A3- Heimdebüt die SpVgg Gammesfeld

Der FC Igersheim, im Vorjahr auf den allerletzten Drücker knapp der Abstiegsrelegation entronnen, ist nach seinem überraschenden 5:0- Coup in Bieringen der erste Tabellenführer der neuen Runde. Die Ablösung folgt aber wohl auf dem Fuß, da die Schwarz- Gelben am Sonntag spielfrei sind. Aussichtsreichste Kandidaten auf die „Pole Position“ sind nach ihren Auftaktsiegen in Dörzbach beziehungsweise zuhause gegen Creglingen die SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim und Bezirksligaabsteiger SGM Taubertal/Röttingen. Das Team von Sascha Höfer erwartet in Löffelstelzen den TV Niederstetten, der SC Amrichshausen ist Gast in Tauberrettersheim. Auch die SGM Weikersheim/Schäftersheim kam mit einem ungefährdeten 4:0-Auswärtssieg in Gammesfeld gut aus den Startlöchern, ist aber am Kärwewochenende nicht im Einsatz, da das Heimspiel gegen den TSV Dörzbach/Klepsau auf 26. Oktober verlegt wurde. Ebenfalls verlegt – auf 14. September – wurde das Künzelsauer Altkreisduell zwischen dem FSV Hollenbach II und der DJK Bieringen, so dass am Sonntag lediglich fünf Begegnungen auf dem Spielplan stehen.

Erstmals im Einsatz ist die Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern, die den FC Creglingen empfängt. Nach dem 1:1 im Neulingsduell beim FC Phönix Nagelsberg erwartet der SV Edelfingen zu seiner A3- Heimpremiere die SpVgg Gammesfeld, die Nagelsberger sind beim SC Wiesenbach zu Gast.

SGM Taubertal/Röttingen – SC Amrichshausen: Der SC Amrichshausen gehört seit zwei Jahren der A3 an, in dieser Zeit spielte die SGM Taubertal/Röttingen in der Bezirksliga. Die Begegnung am Sonntag in Tauberrettersheim ist somit das erste Aufeinandertreffen beider Teams. Die Hausherren sind klarer Favorit, nachdem sie das über weite Strecken ausgeglichene Auftaktspiel gegen den FC Creglingen unterm Strich verdient mit 2:0 gewonnen haben. Mit einer frühen und etwas glücklichen Führung im Rücken standen die Unterfranken hinten recht sicher und hatten auch mehr und bessere Torchancen als ihr Nachbar. Der SC Amrichshausen trennte sich am Sonntag von seinen Gästen aus Wiesenbach mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

SGM Löffelstelzen/Bad Mergentheim – TV Niederstetten: Die SGM bewies in Dörzbach ihre Offensivstärke und setzte sich an der Jagst mit 5:3 durch. Zu bemängeln war allerdings, dass man die Gastgeber nach einer 3:0-Führung noch auf 2:3 herankommen ließ, ehe Artur Tabert und Edison Hajra mit einem Doppelschlag in der 82. Und 83. Minute den Sack endgültig zumachten. Der TV Niederstetten stand beim 1:1 im Derby gegen den FSV Hollenbach II ganz dicht vor dem ersten Dreier, ließ sich aber in allerletzter Minute noch die Butter vom Brot nehmen. Löffelstelzen war in den letzten zwei Gastspielen ein gutes Pflaster für die Vorbachtäler, die jeweils mit 2:0 alle drei Zähler entführten. Im letzten Aufeinandertreffen am 4. Mai behauptete sich die SGM mit dem gleichen Resultat in Niederstetten.

Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern – FC Creglingen: Nach der Auftaktniederlage in Röttingen muss der FC Creglingen erneut auswärts antreten. Für Gastgeber Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern, der am letzten Wochenende spielfrei war, ist dies das erste Verbandsrundenspiel und zugleich die Punktspielpremiere für das neue Trainerduo Rudi Mauritz und Peter Lanig. Es gilt in dieser Saison den Weggang von Artur Tabert, der ein absoluter Leistungsträger im Team war, zu kompensieren – ein schwieriges Unterfangen trotz mehrerer Neuzugänge. Im Altkreisduell am Sonntag spricht die Statistik deutlich für die Creglinger, die drei ihrer letzten vier Gastspiele in Apfelbach gewannen.

SV Edelfingen – Spvgg. Gammesfeld: Mit dem 1:1 im Aufsteigerduell in Nagelsberg kann der SV Edelfingen gut leben. Nun steht am Sonntag das erste A3-Heimspiel auf dem Spielplan. Kann man an die Superserie vor eigenem Publikum anknüpfen? Im Meisterjahr gewannen die Grün-Weißen alle 14 Heimspiele. Die Gäste aus Gammesfeld hatten – einmal mehr – einen misslungenen Auftakt und wurden im heimischen Landwehrstadion von der SGM Weikersheim/Schäftersheim mit 0:4 abgefertigt. Sie müssen sich deutlich steigern.

SC Wiesenbach – FC Phönix Nagelsberg: Beide Teams teilten sich am letzten Wochenende mit 1:1 die Punkte – der SC in Amrichshausen, die Nagelsberger vor heimischer Kulisse im Aufsteigerduell gegen den SV Edelfingen.

Nach dem siebten Rang in der letzten Runde wollen die Wiesenbacher auch unter ihrem neuen Coach Uwe Kremer wieder im Mittelfeld landen, das Team von Witali Baron hat sich, wie es sich schließlich für einen Neuling durchaus geziemt, den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Die Partie am Sonntag in Wiesenbach ist allerdings eine völlig offene Angelegenheit.