Fußball

Fußball SV Wachbach scheitert im Halbfinale des Bezirkspokals beim TSV Gerabronn

Glücklicheres Team gewinnt

Archivartikel

TSV Gerabronn – SV Wachbach 3:2.

Eine bittere und zugleich äußerst unglückliche Niederlage musste der SV Wachbach im Halbfinale des Fußball-Bezirkspokal-Wettbewerbs auf dem Gerabronner Kunstrasenplatz hinnehmen.

Zu Beginn der Begegnung versuchte der TSV mit Offensivpressing den Spielaufbau des SVW zu stören. Nach gut zehn Minuten setzte sich Wachbach dann aber immer wieder spielerisch in Szene.

In der 19. Minute brachte Jan Thomas, nach einem Abpraller, aus der Distanz mit einem unhaltbaren Schuss in den rechten Torwinkel den SV Wachbach in Führung. Im Anschluss hatte Wachbach weiter Feldvorteile, doch Gerabronn blieb bei Kontern stets gefährlich. In der 25. Minute spielte dann Gerner einen Steilpass auf Felix Gutsche, der alleine Richtung Tor des TSV lief, aber der Schiedsrichter sah hier eine Abseitsposition und pfiff zum Unmut des SVW ab.

Kurze Zeit später setzte sich Thomas über die rechte Seite durch und passte den Ball in den Fünfmeterraum zu Gutsche, ders zum 2:0 abschloss. Aber auch in dieser Situation entschied das Schiedsrichtergespann auf Abseits.

Als dann alle Zuschauer schon mit dem Pausenpfiff rechneten, drehten die Gastgeber mit einem Doppelschlag den Spielverlauf auf den Kopf. In der 44. Minute köpfte Julian Riedl nach einer Ecke zum 1:1 ein.

Nur eine Minute später landete ein langer Ball bei Danny Thomas, der Torhüter Hadamek per Kopf keine Abwehrchance ließ.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SV Wachbach das Tempo und hatte in der ersten Viertelstunde Möglichkeiten zum Ausgleich durch Kißling und Gerner. Im weiteren Verlauf war Wachbach weiter tonangebend, und Gerabronn verlagerte sich auf Konter.

Die Begegnung stand nun auf Messers Schneide. Beide Mannschaften hatten Möglichkeiten für weitere Tore.

In der 86. Minute nutzte der TSV einen Fehlpass in der Wachbacher Hitermannschaft zum 3:1. Dumalski legte den Ball mit Übersicht Pelzer auf, der aus elf Metern zum umjubelten 3:1 traf.

Wer nun dachte, das Spiel sei entschieden, sah sich getäuscht. Wachbach kämpfte weiter aufopferungsvoll und verkürzte nach mehreren Eckstößen durch den kurz zuvor eingewechselten Fabian Hofmann auf 2:3.

In der Nachspielzeit warf der SVW nochmal alles nach vorne und hatte mehrere Möglichkeiten bei denen entweder der Ball das Tor knapp verfehlte oder Torhüter Fritsch bravourös parierte.

Am Ende setzt sich das glücklichere Team in einer spannenden und hochklassigen Begegnung durch.