Fußball

Kreisliga Tauberbischofsheim Unterschüpf/Kupprichhausen hofft auf den ersten Sieg seit fünf Partien / Assamstadt mit breiter Brust

Großrinderfeld unter Zugzwang

Archivartikel

Auch wenn der TSV Unterschüpf/Kupprichhausen in der Liga seit fünf Partien nicht mehr gepunktet hat, schafften die „Rot-Weißen“ unter der Woche einen echten Befreiungsschlag. Mit einem deutlichen 6:2-Sieg über Liga-Konkurrent Großrinderfeld zog der TSV in das Finale des Kreispokals ein und hat seinem Frust der letzten Wochen somit etwas Luft gemacht. Höchste Zeit also, den zweiten Saisonsieg zu landen. Umso besser, dass es für das Kellerkind am Sonntag gegen Tabellennachbar DJK Unterbalbach geht, der sich derzeit ebenfalls in einer waschechten Krise befinden. Beide Mannschaften sind bislang sowohl defensiv als auch offensiv mau (4:15- und 5:13-Tore), so dass man auf einen echten Krimi hoffen darf. Der TSV dürfte nach dem Befreiungsschlag in jedem Fall einen mentalen Vorteil haben.

Der TSV Assamstadt ist bislang sowohl in der Liga als auch im Pokal erfolgreich. Folglich werden die „Roten-Schwarzen“ den VfR Gerlachsheim mit vollem Selbstvertrauen empfangen und den fünften Saisonsieg einfahren. Der VfR hat nach dem dem Abstieg noch nicht den nötigen Zugriff in der Kreisliga gefunden und entwickelt sich mehr und mehr zu der „Grauen Maus“ der Spielklasse. Blickt man auf das bittere 0:4 gegen Kreuzwertheim, scheint ein Aufbäumen des Absteigers gegen gut aufgelegte Assamstädter fraglich.

Die vor der Saison neugegründeten Kickers DHK Wertheim haben bislang noch einige Probleme. Mit 16 kassierten Gegentoren war man defensiv zu anfällig, so dass nach sechs Partien nur ein „Dreier“ für die „Spielgemeinschaft“ heraussprang. Währenddessen fand der ebenfalls neugegründete 1. FC Umpfertal zuletzt mit einem 3:1-Erfolg über Unterbalbach zurück auf die Siegerstraße und kann im Falle eines weiteren „Dreiers“ weiter in der Tabelle vorrücken. Favorisiert ist der FC in jedem Fall, doch könnte die DHK dem Tabellen-Sechsten bei passendem Einsatz einen Zähler abluchsen.

Ein Spitzenspiel erwartet die Zuschauer auf dem Platz des TSV Schwabhausen/Windischbuch. Der wiedererstarkte Tabellen-Dritte empfängt Tabellenführer VfB Reicholzheim/Dörlesberg, gegen den man sich jedoch nicht allzu viel ausrechnen sollte. Der Spitzenreiter bewies beim 6:0 gegen DHK Wertheim erneut, dass man den Durchmarsch in die Landesliga Odenwald schaffen kann. Generell ließ der VfB in der gesamten Spielzeit sehr wenig zu und entschied alle Partien meist deutlich für sich. Die beiden ambitionierten Mannschaften sind seit vier Jahren nicht mehr aufeinandergetroffen: Damals gab es für beide je einen Sieg zu feiern.

Der TSV Kreuzwertheim ist wieder im Geschäft. Nachdem man aus den ersten vier Liga-Spielen nur einen „Dreier“ landete, gab es für die bayerischen Vertreter zuletzt zwei deutliche Siege in Folge (3:0 und 4:0). Auch der FC Külsheim überzeugte beim 5:0-Coup gegen Brehmbachtal sowohl defensiv als auch offensiv in allen Bereichen. Die Zuschauer dürfen sich auf eine unterhaltsame Partie freuen, wobei es allerdings schwer fällt, im Vorfeld einen Favoriten zu benennen. Einen kleinen Vorteil könnten die Kreuzwertheimer jedoch inne haben: Während man auf heimischem Platz bislang beide Begegnung gewann, hat der FCK auf fremdem Terrain mit drei Zähler aus drei Partien noch Verbesserungsbedarf.

Beim TuS Großrinderfeld dürfte es nach den jüngsten Niederlagen in Pokal und Liga wohl Gesprächsbedarf geben. Bereits bei der 0:2-Derbyniederlage gegen Gerchsheim blieb man offensiv zu blass, beim 2:6-Pokaldebakel gegen Unterschüpf/Kupprichhausen stand die mangelhafte Defensive einem Erfolg im Weg. Sollte ein Sieg gegen Schlusslicht SV Nassig II ausbleiben, steht der TuS vor schwierigen Wochen. Dass die Landesliga-Reserve den „Schwarz-Weißen“ jedoch ernsthaft gefährlich werden könnte, ist fraglich. Zuletzt hagelte es für den SVN vier Niederlagen in Folge.

Mit dem Derby-Sieg gegen Großrinderfeld im Gepäck gastiert der TSV Gerchsheim beim FV Brehmbachtal. Einen mentalen Vorteil wird in jedem Fall der TSV inne haben, während der FVB nach der bitteren 0:5-Schlappe gegen Külsheim wieder in Tritt kommen muss. Dieses Duell gab es in der Vergangenheit erst drei Mal: Hierbei behielt der FV Brehmbachtal zwei Mal die Oberhand.