Fußball

Landesliga Odenwald SV Osterburken will im direkten Duell Konkurrenten um den Klassenerhalt nicht ziehen lassen / Neckarelz vor nächstem Kantersieg

Grünsfeld bereit für Mannschaft der Stunde

Archivartikel

Schlag auf Schlag geht es in der Fußball-Landesliga Odenwald mit einer Englischen Woche weiter. Die beiden Top-Teams sind bei ihren Heimspielen klar favorisiert. Im Duell Türkspor gegen Osterburken treffen zwei direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt aufeinander.

FC Grünsfeld – FV Mosbach. Nach dem jüngsten Sieg gegen Nassig sollten die Grünsfelder hinter das Thema „Klassenerhalt“ einen Haken gesetzt haben. Da kann man doch völlig befreit in das Match gegen „die Mannschaft der Stunde“ gehen. Der FV Mosbach hat mit dem Erfolg in Oberwittstadt ein Zeichen gesetzt und nun den dritten Tabellenplatz ins Visier genommen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es gut zu wissen, dass man auch zu null spielen kann: In den jüngsten zwei Begegnungen hat der MFV keinen Gegentreffer kassiert.

VfR Gommersdorf – Eintracht Walldürn. Auf verlorenem Posten wird Eintracht Walldürn im dritten Auswärtsspiel in Folge stehen. Zwar schnupperten die „Hackenberger“ am Sonntag beim 1:1 in Hundheim nach der Führung am ersten Auswärtssieg der Saison, doch am Ende reichte es wieder nicht. In Gommersdorf heißt es: Hinten dicht machen und hoffen. Allerdings: Auch Kellerkind Osterburken hat es geschafft, beim Tabellenzweiten zu gewinnen.

FSV Waldbrunn – TSV Tauberbischofsheim. Acht Begegnungen in Serie ohne Sieg – so lautet die miese Bilanz des TSV Tauberbischofsheim vor diesem morgigen Spiel. In Waldbrunn müssen die Taubertäler zum dritten Mal in Folge auswärts antreten. Und diese Tatsache verschlimmert die Sieglos-Bilanz noch, denn die Fleischer-Mannen sind nach dem Spieltag am Sonntag die schlechteste Auswärtsmannschaft der Landesliga. Dies liegt vor allem an der Defensive – diese ist mit 56 Gegentreffern die zweitschlechteste der Klasse. Knapp 62 Kilometer Anfahrt kommen dazu – es scheint nicht gut bestellt um den TSV.

FC Hundheim-Steinbach – TSV Oberwittstadt. Nimmt der TSV Oberwittstadt den neu entfachten Kampf um den dritten Platz an? Wer die willenstarken Ravensteiner kennt, der weiß, dass die Antwort auch nach der Niederlage gegen den FV Mosbach ganz klar mit „ja“ zu beantworten ist. Deshalb können die Hundheimer nicht auf Milde hoffen. In Sachen Klassenerhalt sieht es recht gut aus, allerdings sind noch ein paar Punkte zu holen für den Aufsteiger. Doch ob das gegen den amtierenden Vizemeister gelingt, erscheint eher fraglich.

Türkspor Mosbach – SV Osterburken. Wie man einer offensivstarken Mannschaft ein Bein stellt, weiß der SV Osterburken, schließlich gewann die Wöppel-Truppe kürzlich überraschend 2:0 beim VfR Gommersdorf. Deshalb ist der Wöppel-Truppe nicht Bange vor den „stürmischen Türken“ – wohlwissend, dass Mosbach vor lauter Offensive oft die Defensive vernachlässigt. Verlieren sollten die Römerstädter nicht, denn sonst entrückt ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt.

SV Königshofen – TSV Höpfingen. Zweimal in Serie hat der SVK jüngst 0:4 verloren – dies beim Vierten und beim Zweiten der Liga. Deshalb kann man ganz offen sagen: Für die absolute Spitzengruppe der Landesliga Odenwald reicht es in dieser Saison nicht für die Messestädter. Deshalb kommt nun der schwächelnde TSV Höpfingen gerade recht, denn die Truppe von Trainer Steven Bundschuh hat in diesem Jahre alle vier Punktspiele verloren. Um nun nicht vollends in den Schlamassel zu rutschen, wäre zumindest einmal ein Unentschieden ein Resultat, mit dem man bei den „Gelb-Blauen“ weiterarbeiten könnte.

Spvgg. Neckarelz – SV Neunkirchen. Man kann Schlimmes für die Gäste befürchten: Die Spvgg. Neckarelz schenkte dem damaligen Vorletzten SV Viktoria Wertheim neun Tore ein, dem Drittletzten Tauberbischofsheim deren acht – und nun kommt wieder ein Vorletzter? Zumindest hat der SV Neunkirchen ein Erfolgserlebnis in der Tasche, weil man zuletzt mit 2:1 gegen die SV Viktoria Wertheim gewann. Aber Hand aufs Herz: In dieser Begegnung geht es für die Gäste ausschließlich darum, die Niederlage in erträglichem Rahmen zu halten.

VfR Uissigheim – SV Nassig. Ein Hauch von Derby-Charakter wohnt in diesem Spiel inne. Und schon alleine deshalb werden die Uissigheimer in ihrem dritten Heimspiel in Folge keine Geschenke verteilen – auch wenn sie das aufgrund der Tabellensituation tun könnten. Zuletzt tat man sich gegen die Kellerkinder Walldürn und Osterburken schwer. Das ist auch gegen Nassig zu erwarten. Kleinigkeiten und vermutlich auch die jeweilige Mannschaftsbesetzung aufgrund des Wochenspieltags werden hier entscheiden.

FV Reichenbuch – SV Viktoria Wertheim. Ein Blick auf die Bilanz der jüngsten fünf Spiele dieser beiden Teams genügt, um zu erkennen, dass hier alles andere als ein Reichenbucher Sieg verwunderlich wäre: Der FV hat die jüngsten fünf Partien alle gewonnen, die SV Viktoria hat fünfmal in Folge verloren.