Fußball

Kreisliga Buchen Gleich zweimal Nachbarschaftsduell an nur einem Spielwochenende

„Hettje“ trifft direkt auf „Buche“

Archivartikel

TSV Höpfingen II – FC Donebach: Die Luft wird immer dünner für den Gastgeber aus Höpfingen. Nach der 0:3-Niederlage unter der Woche gegen Gommersdorf II wartet mit dem FC Donebach eine weitere schwere Aufgabe für die Mannschaft von Spielertrainer „Matze“ Beckert. Die Donebacher blieben zwar die vergangenen zwei Spiele sieglos, jedoch hießen hier auch die Gegner Mudau und Rosenberg. Gegen den TSV Höpfingen II sollte ein Sieg definitiv wieder drin sein.

FC Hettingen – TSV Buchen: Derby Nummer eins an diesem Spieltag: Der FC Hettingen empfängt den Nachbarn aus Buchen. In der Tabelle trennt die beiden Teams nur ein Punkt – ein paar Kilometer mehr sind es dann doch von „Hettje“ nach „Buche“. Für FC-Trainer Michael Wolf und Hettingens Torjäger David Reimann ist die Partie etwas Besonderes, denn sie treffen auf ihr ehemaliges Team. Der TSV Buchen steht als Landesligaabsteiger etwas unter Druck gegen den Aufsteiger aus der A-Klasse.

Hardheim/Bretzingen – SG Erfeld/Gerichtstetten: Das zweite große Lokal-Derby des Wochenendes bestreitet Hardheim/Bretzingen gegen den Kontrahenten SG Erfeld/Gerichtstetten. Beide Mannschaften mussten unter der Woche kein Nachholspiel bestreiten und gehen so regeneriert in die Partie. Die vermeintlich komfortablere Ausgangslage hat die SG Erfeld/Gerichtstetten: Die Spielgemeinschaft steht nicht nur in der Tabelle besser dar, sondern verlor keines der vergangen vier Partien. Hardheim/Bretzingen strahlte in den vergangenen Spielen nicht die Torgefahr aus, so dass sie der SG sonderlich gefährlich werden könnten, doch ein Derby ist ja bekanntlich immer für die eine oder andere Überraschung gut.

FC Schloßau – VfR Gommersdorf II: Trotz des zweimaligen Fehlens der beiden Top-Torjäger Lukas Brech und Nico Stuhl holte der FC Schloßau in den vergangenen zwei Partien zwei Siege. Nun hat der FC die Landesligareserve des VfR Gommersdorf zu Gast. Im Vergleich zum direkten Konkurrenten TSV Rosenberg, der den FC Schweinberg empfängt, wartet für die Schloßauer die schwierigere Aufgabe. Doch der FC Schloßau muss seine Klasse beweisen, um am Ende Punkte zuhause zu behalten und den Anschluss zum TSV Rosenberg nicht zu verlieren.

TSV Rosenberg – FC Schweinberg: Nach drei Heimspielen in Folge muss der FC Schweinberg nun mal wieder auswärts ran, ausgerechnet beim TSV Rosenberg.

Mit 15 Toren aus den vergangenen drei Spielen stellt der TSV Rosenberg nicht nur mit Abstand die beste Offensive der Liga, sondern Daniel Breitinger führt die Torjägerliste mit 34 Treffern auch souverän an. Für den FCS kommt erschwerend hinzu, dass sie nicht zu den defensivstärksten Teams gehören. Es liegt nun an FC-Trainer Kim Schöne, die Mannschaft bestens auf dieses schwere Spiel einzustellen, um nicht ganz sang- und klanglos in Rosenberg unterzugehen. Die zwei Treffer in der vergangenen Woche gegen den FC Schloßau sind schon einmal ein Anfang.

TSV Götzingen/ VfL Eberstadt – VfB Heidersbach: Ein Punkt aus den letzten vier Partien und die Derbyniederlage gegen Waldhausen am Donnerstag ist die Bilanz des VfB Heidersbach. Die Heidersbacher rutschten damit in der Tabelle auf Platz 14 – nur einen Rang entfernt vom Abstiegsrelegationsplatz. Der TSV Götzingen/VfL Eberstadt zeigte im Nachhol-Topspiel gegen den VfB Sennfeld/Roigheim mal wieder seine ganze Klasse, siegte in Unterzahl und ist nun bereit, den VfB Heidersbach zu empfangen.

Spvgg. Hainstadt – SV Waldhausen: Der SV Waldhausen scheint es verstanden zu haben: Wer in bei dieser starken Konkurrenz die Klasse halten will, muss kämpfen. Und so belohnte sich der SV in den vergangenen beiden Spielen mit Siegen gegen den TSV Götzingen/VfL Eberstadt und im Derby gegen den VfB Heidersbach. Gegen die SpVgg. Hainstadt, die aktuell Rang sechs belegt, ist wieder Kampfgeist gefragt, um Punkte mitzunehmen. Zuzutrauen ist es dem SV Waldhausen allemal.

TSV Mudau – SV Seckach: Beflügelt vom gewonnenen Odenwald-Derby geht es für den TSV Mudau nun gegen den abstiegsgefährdeten SV Seckach. Der TSV sollte in seiner aktuell guten Form wenig Probleme gegen die Seckacher haben, die in der bisherigen Saison nur fünf Punkte holten - weniger als der TSV in den letzten drei Spielen. Zudem stellt der SV Seckach mit 76 Gegentreffern die schwächste Defensive der Liga. Die offensivstarken Mudauer (im Schnitt mehr als zwei Tore pro Spiel) können also fast mit einem Sieg rechnen.