Fußball

Kreisliga Buchen Alle Entscheidungen sind gefallen / Letzte „Single-Spiele“ für Hardheim, Bretzingen, Götzingen und Eberstadt

„Höpfi zwo“ will Zweiter werden

Archivartikel

Bereits vor dem abschließenden Spieltag am morgigen Sonntag in der sind alle Entscheidungen in der Fußball-Kreisliga Buchen gefallen. Jedoch bleibt die Frage, ob der TSV Mudau „richtiger Vizemeister“ wird oder als Tabellendritter die Relegation bestreitet, da Höpfingen II keine Relegation spielen kann, weil die erste Mannschaft in der Landesliga Odenwald auch in der nächsten Saison zuhause ist.

Locker ausklingen lässt der Meister aus Walldürn die restlichen Begegnungen. Nachdem man am Pfingstmontag die Meisterschaft perfekt machte, verlor man die vergangenen zwei Spiele. Eine starke Runde spielte die Landesliga-Reserve des TSV Höpfingen, doch aufsteigen ist ja wie oben beschrieben nicht möglich, und so geht es für die „Zweite“ nur noch um die „goldene Ananas“.

Der spielfreie Nachholspieltag unter der Woche war für Rosenberg endgültig das Ende des Traums vom Relegationsplatz. Doch der TSV wird sich auch personell gut verstärken, um in der nächsten Saison wieder voll anzugreifen. Für viele lange Zeit der Favorit auf den Relegationsplatz war Hainstadt, doch in der Rückrunde holte man bisher acht Punkte weniger als noch in der Hinrunde und deshalb funktionierte es nicht für die „Killy-Elf“.

Schon einen etwas größeren Abstand in der Tabelle auf die Top Five hat der TSV Götzingen. Doch der TSV musste in dieser Saison viele Verletzungen hinnehmen und spielte fast jede Woche mit einer anderen Aufstellung. Auch der Trainer Jürgen Göbes war des Öfteren gezwungen, selbst auf dem Platz zu stehen. Mit Abstand die beste Offensive hat der VfB Heidersbach. Mit knapp 2,9 Toren pro Spiel stellt der VfB das beste Offensivtrio der Liga - Tim Lutz, Patrick Rhein und Johannes Hemberger erzielten zusammen 52 Treffer.

Vier Punkte weniger als in der Vorrunde holte der FC Donebach, doch mit „Jungstar“ Lukas Rögner hat man einen Mann mit Zukunft in den eigenen Reihen, der bislang 13 Saisontore schoss. Einige Tränen werden wohl bereits am heutigen Samstag beim VfL Eberstadt fließen, denn das letzte Spiel unter der alleinigen Regie steht beim Meister in Walldürn an.

Zu viele Gegentore

Viel zu viele Gegentore und der Verlust von Toptorjäger Andy Öchsner in der Winterpause waren mit ausschlaggebend für das bescheidene Abschneiden des FCS in der zweiten Saisonhälfte. Bereits jetzt kassierte Schweinberg in der Rückrunde sieben Niederlagen, doch am vergangenen Mittwoch feierte man einen versöhnlichen Abschluss vor heimischem Publikum. Nun möchte man auch das letzte Saisonspiel in Donebach gewinnen, um in der Tabelle noch einen einstelligen Platz zu erreichen.

Für einen Absteiger eine eher schwache Saison spielte die SG Erfeld/Gerichtstetten. Doch bereits vor der Runde war allen Beteiligten klar, dass man wohl nicht um die vorderen Plätze mitspielen kann. Die letzte Begegnung vor dem Zusammenschluss im Erftal mit dem SV Bretzingen wartet auf die schwächste Offensivmannschaft der Saison. Noch nicht einmal ein Tor pro Partie schoss Hardheim in der abgelaufenen Saison. Die erwartet schwere Runde kam auf den SV Seckach aber auch auf den SV Osterburken II zu. Beide standen bereits zu Beginn immer wieder mit dem Rücken zur Wand und im unteren Bereich der Tabelle.

Eine Tordifferenz von „-56“ sind bislang die Bilanz des SV Bretzingen. Vor dem Zusammenschluss mit dem TV Hardheim möchte man sich gebührend von den eigenen Fans verabschieden und etwas Zählbares gegen den TSV Götzingen mitnehmen. Doch da müsste sich die schlechteste Defensive der Liga nochmals stabilisieren.