Fußball

Fußball „Odenwald-Teams“ in der dritten Runde aktiv

Höpfingen „holt“ sich den KSC

Archivartikel

Nach der dritten Runde im Badischen Fußball-Pokal sind noch drei Mannschaften aus der Region Odenwald im Rennen. Da Oberwittstadt und Gommersdorf im Achtelfinale aufeinandertreffen, wird ein „Odenwälder“ sicher ins Viertelfinale einziehen. Nach dem Sieg gegen Walldürn hat der TSV Höpfingen das große Los gezogen: Er spielt nun gegen den Drittligisten Karlsruher SC.

TSV Höpfingen – E. Walldürn 1:0

Die gastgebende „Gelb-Blauen“ drückten von der ersten Sekunde mächtig auf das Eintracht-Tor, und dort war Torsteher Kevin Fischer somit schon enorm gefordert. Richtig gefährlich wurde der Ortsnachbar erstmals in der zwölften Minute nach einem Freistoß. Das Heim-Team blieb das aktivere. Nur fehlten jetzt die Chancen. Stattdessen sorgte die Eintracht in der 38. Minute nach Eckball durch Stefan Berberich für Alarm. Der Wiederbeginn gestaltete sich flott: Stefan Hering zeigte sich offensiv für die Hausherren, auf der anderen Seite Marcel Hana, und Christoph Hornbachs strammer Ball verfehlte knapp das Eintracht-Gehäuse. Der Landesliga-Aufsteiger hatte nun immer wieder seine Szenen nach vorne und hatte die Dominanz der Hausherren zwischenzeitlich gebrochen. Zurück kam die Bundschuh-Elf in der 75. Minute: Erst hämmerte Christian Kaiser das den Ball an den Pfosten, dann war sofort Julian Dietz zweimal einem Treffer auf der Spur. Sofort reagierte die Eintracht mit gefährlichen Angriffen – insbesondere durch Marvin Fritsch und Lukas Fach. Es wurde in der Schlussphase ein offener Schlagabtausch-mit Happy-End für die „Gelb-Blauen“: Nico Münch setzte sich willensstark auf dem linken Flügel durch und jubelte zur 1:0-Führung (85.). Es galt noch einige Szenen gegen die starke Eintracht zu überstehen, dann war der KSC im Kasten.

Assamstadt – Oberwittstadt 0:3

Bereits nach zwei Minuten hatte der TSV Assamstadt Pech, als der Ball an die Latte sprang und auch der Nachschuss vergeben wurde. Das Spiel war in den ersten 20 Minuten sehr schnell und ausgeglichen. Danach hatte der TSV Oberwittstatt etwas mehr vom Spiel und zwei hochkarätigen Chancen. Diese wurden aber vom TSV-Keeper Rupp souverän vereitelt. Nach dem Seitenwechsel ging der TSV Oberwittstadt durch eine Unachtsamkeit der Assamstadter Abwehr mit 1:0 in Führung. Nur vier Minuten vergab der Heim-TSV die große chance zum 1:1 leichtfertig. Per Handelfmeter erhöhte Oberwittstadt auf 2:0. Nun war die Luft beim TSV Assamstadt raus und der Landesligist bestimmte das Geschehen. folglich fiel noch das 3:0 in der 66. Minute. Letzendlich ging der Gäste-Sieg völlig in Ordnung. Für Oberwittstadt trafen Christian Schledorn (2) und Andreas Rüttenauer.

Gommersdorf – Wiebling. 4:2 n.E.

Obwohl die Wieblinger in den ersten 30 Minuten ihre technische Überlegenheit ausspielten, hatten sie nur durch eine verunglückte Flanke Pech (28.), die an die Querlatte ging. Zuvor hatte Gommersdorf die größte Möglichkeit durch Felix Schmidt (11.), der wunderbar freigespielt aus kurzer Distanz über das Tor zielte. Danach war es ein recht ausgeglichenes Spiel. Gommersdorf war im Elfmeterschießen besser und hatte einen Torwart, der ohne viel Aufhebens die Gästeschützen so verwirrte, dass die Jagsttäler locker mit 4:2 das Elfmeterschießen gewannen.

VfR Mannheim – FV Lauda 2:0

Trotz der Niederlage gegen den Verbandsliga-Konkurrenten war man aufseiten des FV Lauda mit gezeigten Leistung zufrieden. Beide Treffer fielen erst in der zweiten Hälfte. Steffen Kochendörfer (57.) und Ayhan Sabah (77.) waren den Torschützen für die Rasenspieler am Freitagabend. Der FV war vor allem durch Standards gefährlich. Laudas Torhüter Sven Bornhorst hielt in der 74. Minute noch einen Elfmeter von Haffa.