Fußball

Landesliga Odenwald Die ersten Fünf gewinnen / Der SV Osterburken holt drei ganz wichtige Punkte in Wertheim / Tauberbischofsheim verschafft sich Luft

Im Tabellenkeller ist alles noch enger zusammengerückt

Archivartikel

Grünsfeld – Gommersdorf 1:4

Grünsfeld: Markert, T. Dürr, D.Dürr, Konrad (82. Müller), Betzel (58. Kraft), Wagner (87. Krobucek), Seubert, Moschüring, Schreck (82. Fries), Braun, Scherer.

Gommersdorf: Bayha, Mütsch G (77. Geisler), Herrmann, Schmidt, Feger (69. Beck), Hespelt, Bauer, Mütsch R, Walter, Schmidt (37. Stöckel), Scheifler.

Tore: 1:0 (21.) Scherer, 1:1 (22.) Uwe Walter, 1:2 (28.) Felix Schmidt, 1:3 (75.) Scheifler, 1:4 (84.) Felix Schmidt. – Schiedsrichter: Pascal Fischer (Schefflenz). – Zuschauer: 70.

Beim Flutlichtspiel an Halloween tasteten sich beide Mannschaften in der Anfangsviertelstunde ab, und es gab kaum Torchancen. Die erste Möglichkeit hatte Scherer, der für den FC das 1:0 erzielte. Kurz darauf Köpfte Walter das 1:1 für Gommersdorf, die ab diesen Zeitpunkt besser im Spiel waren. Nach einem umstrittenen Freistoß erhöhte Max Schmidt in der 30. Minute auf 2:1. Grünsfeld zeigte sich nicht geschockt und spielte munter weiter. Zum Ausgleich reichte es allerdings vor der Halbzeit nicht. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Grünsfeld wiederrum kämpferisch, konnte allerdings nur wenige Akzente setzen. In einem hitzigen Spiel behielt Gommersdorf die Oberhand und erhöhte auf 3:1. Grünsfeld war bemüht, spielte kämpferisch weiter aber konnte keine großen Torchancen herausspielen. Kurz vor Ende der Partie erhöhte Gommersdorf dann noch auf 4:1.

TSV TBB – Eintracht Walldürn 2:1

Tauberbischofsheim: Bier, Rodemers, Höfling, Kircher, Gimbel, Schrank, Stockmeister, Freundschig, Schlachter, Schmitt, Seethaler.

Walldürn: Fischer, Paffen, Schmitt, Kuhn, Haun, Kaiser, Berberich, Fritsch, B. Fischer, Turra, Leis.

Tore: 1:0 (33.) Stockmeister, 2:0 (56.) Stockmeister, 2:1 (68.) Mario Turra. – Schiedsrichter: Richard Gerstlauer (Mosbach). – Zuschauer: 200

Zu Beginn der ersten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Man merkte zwar beiden Teams den Willen an, auf Sieg zu spielen, aber ein allzu großes Risiko wollte keine Mannschaft eingehen. Die erste Torchance verzeichnete der TSV mit einem Fernschuss, den der Gästetorhüter erst im Nachfassen entschärfte. Kurze Zeit später kamen dann auch die Gäste zu Ihrer ersten Chance. Den platzierten Schuss entschärfte im letzten Moment ein Abwehrspieler der Heimelf. In der Folge erspielte sich der TSV ein leichtes Übergewicht. Einen perfekt getimeten Pass in die Tiefe von Paul Rodemers nutzte Steffen Stockmeister zum Führungstreffer. Bis zur Halbzeit versuchte die Eintracht, auf den Ausgleich zu drängen, die Angriffe waren aber nicht zwingend genug. Nach der Pause setzte der TSV nach und wollte die Führung ausbauen. Wieder war es Steffen Stockmeister, der mit seinem zweiten Treffer zum 2:0 erhöhte. In der Folge kontrollierte der TSV das Spiel und setzte den Gegner mit Kontern weiter unter Druck. Die Eintracht Spieler gaben sich aber nicht auf und wurden mit dem Anschlusstreffer durch Mario Turra belohnt. Bis zum Ende blieb die Partie spannend, am Ergebnis änderte sich aber nichts mehr.

Oberwittstadt – TS Mosbach 2:0

Oberwittstadt: Hügel, Hornung (75. S. Walz) , Zeller, N. Walz (65. Zimmermann), Ch. Schledorn (60. A. Rüttenauer), Rolfes, Reinhardt, B. Walz, Essig, Czerny (87. Blatz), Reuther.

Mosbach: Bozkurt, A. Artun, Sürücü, Heck, Saljic, Bakacak, Olgun, Springer, H. Artun, Üzümcü, Zeybek (87. Cavli).

Tore: 1:0 (25.) Dirk Essig, 2:0 (34.) Nicolai Walz. – Schiedsrichter: Haris Kresser (Lobbach). – Zuschauer: 195.

In einer temporeichen und gutklassigen ersten Spielhälfte waren die Gäste zunächst das gefährlichere Team. Bereits in der vierten Minute zog Gästestürmer Heck allen davon, scheiterte aber am gut postierten TSV-Keeper Hügel. Nach feinem Zuspiel von Bakacak hätte Zeybek in der 19. Minute nur noch einschieben müssen, er verzog jedoch knapp. In der 25. Minute dann das Highlight des Spieles. Kurz nach der Mittellinie fasste sich Dirk Essig ein Herz und überwand den Gästekeeper mit einem überlegten Weitschuss, Marke „Tor des Monats“ zum 1:0. Nur eine Minute später strich ein weiterer Schuss von Essig um Zentimeter über das Gästegehäuse. Eine Traumkombination über Rolfes und Schledorn vollstreckte der mitgelaufene Nicolai Walz in der 34. Minute zum 2:0. Gästestürmer Saljic hätte in der 38. Minute aus aussichtsreicher Position verkürzen können. In der zweiten Spielhälfte verflachte die Partie zusehends. Den Gästen fehlten die Mittel, das TSV-Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen und konnten sich somit auch keine größeren Torchancen erspielen. Der TSV hatte nun die Partie im Griff, ohne sich jedoch auch größere Möglichkeiten zu erspielen. Die einzigen nennenswerten Aktionen waren eine Doppelchance von Rolfes und ein Distanzschuss von Reuther, der das Gästegehäuse knapp verfehlte.

SV Nassig – TSV Höpfingen 1:1

Nassig: Link, Ziegler, Jonas Seyfried, Niklas Seyfried, Wolz (70. Min. Mühling), Schumacher, Correia (70. Minute Vollhardt) , Budde, Kunkel, Emrich, Piechowiak (80. Min. Sock)

Höpfingen: Stöckel, Dörr, Kuhn, Hering, Nohe, Hornbach, Knörzer, Johnson, Hauck, Dahlhues, Diehm.

Tore: 1:0 (46.) S. Piechowiak, 1:1 (68.) Knörzer. – Besonderes Vorkommnis: Link hält Elfmeter von Knörzer (75.). – Schiedsrichter: Lukas Heim (Waghäusel). – Zuschauer: 250

Die Zuschauer sahen ein ausgeglichenes Landesligaspiel. Die erste Chance des Spiels hatte der SVN in der zwölften Minute durch Piechowiak. er versuchte es in der 20. Minute mit einem Heber aus der Entfernung und traf dabei nur die Latte. In der 23. Minute hatte der Gast seine erste und einzige Chance im ersten Abschnitt: Link parierte. Aufregung nochmals in der 41. Minute als der TSV-Keeper den SVNStürmer Emrich abräumte, aber der Elfmeterpfiff ausblieb. Die zweite Spielhälfte begann mit einem bösen Patzer in der TSV-Hintermannschaft. Piechowiak staubte zur Führung für den SVN ab. Im Anschluss wurde der TSV stärker und setzte die Heimmannschaft unter Druck. Im Nassiger Mittelfeld gab es jetzt Lücken und die Abstände passten nicht mehr. Einer der Ballverluste im Nassiger Aufbauspiel nutze der TSV zum Ausgleich durch Knörzer. Die Gäste waren jetzt am Drücker und hatten direkt im Anschluss an den Ausgleich noch eine Riesenchance. In der 75. Minute gab es Elfmeter für die Gäste als der Höpfinger Außenstürmer schnell in den Strafraum eindrang und von den Beinen geholt wurde. Der von Knörzer platziert geschossene Strafstoß wurde von Jan Link sensationell gehalten. In den Schlussminuten gab es einen offenen Schlagabtausch, aber keine der beiden Mannschaften nutzte ihre Chance. Letztlich blieb es beim glücklichen Punkt für die Heimelf.

Neunkirchen – SV Königshofen 1:3

Neunkirchen: Wagner, M. Knörzer, Gawelczyk (82. N. Jilka), Burkhard, F. Knörzer, Leibfried, Eiermann, Trabold, Werner, Homoki, Gören (34. Neid).

Königshofen: Hönig, Henning, Wolf, Baumann (89. Michelbach), Arias, Tiefenbach, Fell (92. Herzog), Inal, Wagner, Rathmann, Saul (75. Schwenkert).

Tore: 0:1 Arias (34.), 1:1 Burkhard (47.), 1:2 Inal (66.), 1:3 Fell (92.). – Schiedsrichter: Arthur Mounchili Njoya (Brühl). – Zuschauer: 140.

Vom Start weg entwickelte sich eine offene Partie mit ersten Abschlüssen auf beiden Seiten. Die klarste Chance vergab der Gast in der vierten Minute. In der Folge verflachte die Partie etwas und Höhepunkte waren hüben wie drüben Mangelware. In der 20. Minute hätte die Heimelf das 1:0 erzielen müssen, doch Werner zielte bei seinem Abschluss zu hoch. Der SVN stand in der Defensive ganz gut und Königshofen gelang es nur selten, zu Abschlüssen zu kommen. In der 28. Minute ließ der SVN die nächste sogenannte hundertprozentige Torgelegenheit aus, als Leibfried freistehend an Keeper Hönig scheiterte. In der 34. Minute kam es dann wie so oft im Fußball, wenn man seine Chancen nicht nutzt: Der Gast ging nach einem langen Ball mit 0:1 durch Arias in Führung. Die Heimelf versuchte in der Folge mehr für die Offensive zu tun. Aber Königshofen stand in der Defensive sicher, so dass Torgelegenheiten die Seltenheit waren. Insgesamt blieb es bis zum Wechsel beim aus SVN-Sicht unnötigen Rückstand. Nach dem Wechsel war der SVN sofort hellwach und Burkhard erzielte nach einem Homoki-Freistoß den verdienten Ausgleich in der 47. Minute. Die Partie blieb in der Folge ausgeglichen mit leichten Vorteilen bei der Heimelf. Ab der 60. Minute kam der Gast wieder besser ins Spiel und verlagerte die Partie etwas mehr in die Hälfte des SVN. In der 66. Minute dann die erneute Führung für den Gast. Neunkirchen konnte auf der rechten Seite nicht konsequent klären und Inal muss den Ball letztlich nur noch ins leere Tor schieben. Insgesamt blieb die Partie aber ausgeglichen, wobei sich der SVN schwer tat, zu klaren Tormöglichkeiten zu kommen. In der Schlussphase versuchte der SVN noch mal mehr für die Offensive zu machen, und der Gast ging mit seinen Konterchancen zu schlampig um. So dauerte es bis in der Nachspielzeit, ehe Fell mit dem 3:1 alles klar machte.

SVV Wertheim – Osterburken 0:1

Wertheim: Jetzlaff, C. Cirakoglu (75. Wurster), Q. Elshani, L. Elshani, Aksit, R. Cirakoglu, Helfenstein, Greulich, Jörg (55. V. Michel), Winzenhöler (82. Giuffrida), Bundschuh (46. Enzfelder).

Osterburken: Niklas, Mench (90.+2 Baumann), M. Gutenberg, Hettinger, Titarenko, Bender, D. Gutenberg, Arndt, Eckel (90.+3 Elert), Schmitt (67. Baumgart), Merz.

Tor: 0:1 (70.) Bender. – Schiedsrichter: Tobias Brand (Bas Wimpfen). – Zuschauer: 80.

Im ersten Durchgang tasteten sich die beiden Mannschaft ab, Tore gab es nicht zu verzeichnen. Dies lag aber auch daran, dass die Wertheimer klarste Chancen vergaben. SVV-Trainer Roman hatte „drei Hundertprozentige“ seiner Mannschaft während der ersten 45 Minu´ten gesehen. Mit dem ersten gefährlichen Angriff der Gäste brach Simon Bender für den SV Osterburken den Bann und markierte in der 70. Minute die Führung für den Gast. Diese knappe Führung brachten die Gäste über die Zeit. Schließlich holte der SVO gegen den direkten Abstiegskonkurrenten die Big Points und feierte einen 1:0-Sieg. Wertheims Coach Ratter hofft nun auf baldige Rückkehr vieler Verletzter – darunter er selbst. Der SV Osterburken wartete zuvor seit zehn Spielen auf einen Sieg.

Neckarelz – FSV Waldbrunn 5:0

Neckarelz: Penz, Rau, Bitz, Hotel, Müller (76. Mitto), Böhm, Karic, Satilmis, Hogen (76. Göttmann), Heckmann, Kizilyar.

Waldbrunn: Haas, Weiß, Frank, Baumbusch, Agac, Dominic Schulz (67. Weiß), Palm (72.Dennis Schulz), Guckenhan, Guth, Hehl, Köklü (64. Kuhn).

Tore: 1:0 (34.) Kizilyar, 2:0 (41.) Hogen, 3:0 (53.) Hogen, 4:0 (64.) Karic, 5:0 (79.) Karic. – Schiedsrichter: Fabian Ebert (EdingenNeckarhausen). – Zuschauer: 240.

FV Reichenbuch – FV Mosbach 2:4

Reichenbuch: Edelmann, Gimber (46. Holzschuh), Utz, Bachmann (68. Welz), Secka, Kielmann, Kalinovski, Roth (84. Dylla), Winter, R. Kratky, Weber.

Mosbach: Hammel, Hauk, Knörzer, Barisic (73. Beyer), Hiller, Weatherspoon, Schaffrath (85. Kaplan), Frey, Schneider (84. Bayer), Augustin, Kreß.

Tore: 0:1 (12.) Schneider, 1:1 (32.) Kielmann, 1:2 (38.) Schneider, 1:3 (60.) Kreß, 2:3 (68.) Bachmann, 2:4 (73.) Schneider. – Schiedsrichter: Ludwig Schilling (Reichertshausen). – Zuschauer: 250.