Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Für Markelsheim/Elpersheim und Mulfingen wird’s im Kampf um den Klassenerhalt immer enger

Jetzt alles noch einmal raushauen

Archivartikel

Mit dem 2:0-Sieg in Elpersheim machte die SG Sindringen/Ernsbach ihr Meisterstück und sicherte sich im zweiten Anlauf vorzeitig den Titel. Der Vorsprung beträgt bei drei noch ausstehenden Spielen zehn Punkte. Für Markelsheim/Elpersheim und Mulfingen (beide 27 Punkte) wird es im Kampf um den Klassenerhalt immer enger. Für beide geht es in den Spielen an diesem Wochenende um wichtige Punkte: Mulfingen spielt in Hessental (21) und die SGM Markelsheim/Elpersheim zuhause gegen TuRa Untermünkheim (32). Der SV Wachbach (54) bekommt es daheim mit der zweiten Mannschaft des TSV Ilshofen (36) zu tun.

SGM Markelsheim/Elpersheim – TuRa Untermünkheim (Vorrunde 1:0): „Ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen“, sagte SGM-Trainer Marco Reuß nach der 0:2-Heimniederlage gegen den neuen Meister. „Aber das war wieder mal das Spiegelbild der ganzen Saison. Wir betreiben einen enormen Aufwand und sind im Abschluss einfach zu schwach.“ Am Sonntag sieht Reuß die letzte richtige Chance gegen Untermünkheim. „Das Spiel müssen wir unbedingt gewinnen, um in der Bezirksliga zu bleiben oder zumindest in die Relegation zu kommen. Da müssen wir alles noch einmal aus uns rausholen und egal wie, drei Punkte holen.“ Aktuell würde kein Hohenlohe-Team aus der Landesliga absteigen. Somit müssten aus der Bezirksliga auch nur zwei Mannschaften direkt absteigen und der Drittletzte die Relegation spielen. „Darauf können wir uns nicht verlassen“, so der SGM-Coach. Untermünkheim ist derzeit in blendender Verfassung und seit fünf Spielen ohne Niederlage (vier Siege, ein Remis).

VfR Altenmünster – TSV Braunsbach (Vorrunde 5:2): Drei Punkte kann der VfR Altenmünster (34) gegen das Schlusslicht sicher einplanen und damit endgültig den Klassenerhalt festmachen. Braunsbach ist längst abgestiegen, erzielt dennoch immer wieder achtbare Ergebnisse. Der VfR muss also konzentriert an diese Heimaufgabe herangehen.

SV Wachbach – TSV Ilshofen II (Vorrunde 2:3): In Neuenstein konnte sich der SV Wachbach am Ende deutlich durchsetzen. „Neuenstein war der erwartet robuste Gegner, und wir brauchten etwas Geduld, bis wir unsere Überlegenheit in Tore ummünzen konnten“, sagte Trainer Arben Kaludra nach dem Spiel. Zwei Zähler liegen die Wachbnacher hinter Michelfeld, das auf Rang drei platziert ist. Diesen Platz wollen die Wachbacher noch holen, können das aber aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Nun kommt mit Ilshofen II eine gute Mannschaft, die sich im Hinspiel durch Spieler aus dem Oberligakader zur sehr guten Mannschaft verstärkt hatte. „So konnten sie uns in der Vorrunde besiegen“, erklärte Kaludra. „Wir wollen die restlichen drei Spiele gewinnen und uns für die Hinspielniederlage revanchieren. Der SG Sindringen/Ernsbach gratulieren wir sehr herzlich zur verdienten Meisterschaft – das muss ich unbedingt loswerden“, so Kaludra.“ Ilshofen II (36) holte in den letzten fünf Spiel zwei Siege und spielte dreimal remis.

Spfr. Bühlerzell – TSV Neuenstein (Vorrunde 0:1): Nichts zu bestellen hatte Bühlerzell (37) beim letzten Gastspiel in Obersontheim und kassierte fünf Treffer. Der Klassenerhalt ist bereits gesichert, gleiches gilt für den TSV Neuenstein (37). Beide liegen in der Tabelle auf den Plätzen sieben und acht. Ein Spiel auf Augenhöhe ist zu erwarten.

VfL Mainhardt – TSV Obersontheim (Vorrunde 0:2): Aufsteiger VfL Mainhardt (33) muss weiter um den Ligaerhalt bangen. Enorm wichtig war der Sieg in Mulfingen, der gegen die Mitkonkurrenten etwas Luft verschaffte. Sechs Zähler beträgt der Vorsprung auf den wahrscheinlichen ersten Abstiegsplatz 14. Mit Obersontheim (60) kommt der Tabellenzweite, der sich den Aufstiegsrelegationsplatz nicht mehr nehmen lassen will. Vier Punkte ist Obersontheim vor Michelfeld, stellt den zweitbesten Angriff und die drittbeste Abwehr.

TSV Hessental – SV Mulfingen (Vorrunde 1:2): Nur noch eine Minimalchance hat der TSV Hessental (21) auf den Klassenerhalt. Neben anderen Ergebnissen und der Zahl der Absteiger aus der Landesliga muss vor allem aber erst einmal die Partie gegen Mulfingen gewonnen werden. Die Gäste können sich mit einem Sieg etwas absetzen, müssen aber weiter um den Klassenerhalt zittern.

TSV Dünsbach – SGM Niedernhall/Weißbach (Vorrunde 1:1): Fünfter gegen Sechster – ein Spiel, in dem es um nichts mehr geht als drei Punkte. Dünsbach verlor zuletzt in Michelfeld, was aber keine Folgen hat. Mehr als Platz fünf ist nicht mehr drin. Die SGM könnte diesen Platz noch erreichen und wäre mit einem Sieg bis auf zwei Zähler an Dünsbach dran. Beide Teams zeigten zuletzt wenig konstante Leistungen. Ein Remis wie in der Vorrunde ist möglich.

SG Sindringen/Ernsbach – TSV Michelfeld (Vorrunde 1:0): In Elpersheim sicherte sich die SG Sindringen/Ernsbach endgültig die Meisterschaft, drei Spieltage vor dem Saisonende.

Es ist der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, die SG spielt in der nächsten Saison in der Landesliga. Angesichts der feierlichkeiten bleibt zu hoffen, dass alle wieder fit sind für das Topspiel des Spieltages gegen den Dritten TSV Michelfeld. Für die Gäste geht es um den Aufstiegsrelegationsplatz, den sie noch erreichen können. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Obersontheim. Aus Wachbacher Sicht wäre ein SG-Sieg erforderlich, damit Wachbach bei einem eigenen Sieg Platz drei dann doch noch holen kann.