Fußball

Verbandsliga Nordbaden FV Lauda spielt in Weinheim

Keine weiße Fahne

Einen neuen Anlauf, um nach einer Durststrecke von vier Spieltagen wieder zu Punkten zu kommen, unternimmt der FV Lauda am Samstag um 15.30 Uhr im Auswärtsspiel bei der TSG Weinheim. Acht FV-Spieler des aktuellen Kaders waren vor zwei Jahren dabei, als der FV im Sepp-Herberger-Stadion mit 0:2 unterlag.

In dieser Runde holten die Weinheimer sieben Punkte aus vier Spielen; eine Heimbilanz, die nicht unbedingt zum Fürchten ist. Aber noch schwächer sieht die Bilanz der Gäste aus, die auswärts in fünf Spielen nur bei der SG Heidelberg-Kirchheim punkteten, dem Tabellen-Schlusslicht, das bisher noch keinen Zähler ergattert hat. Warum also nicht jetzt aller Skepsis zum Trotz mal wieder auswärts punkten?

Auch die Weinheimer müssen sich strecken, wenn sie im Mittelfeld der Liga Fuß fassen wollen. Ihr bester Torschütze ist Abdullah Köse mit drei Treffern. Wie der FV Lauda daheim mit 0:3 gegen Bilfingen verlor, unterlag auch die TSG in Kirrlach deutlich mit 0:4. Es war ein ernüchternder Dämpfer nach dem überraschenden 1:0-Heimsieg der TSG über Spitzenreiter VfB Gartenstadt, der damit seine erste Saisonniederlage kassierte. In Kirrlach dagegen gab es für die TSG im Grunde über 90 Minuten nur eine herausgespielte Torchance. TSG-Trainer Christian Schmitt war umso enttäuschter, wie deutlich gegen eine Mannschaft verloren wurde, die er vorher auf Augenhöhe mit seinem Team sah.

TSG will Reaktion zeigen

Jetzt soll seine Truppe gegen den FV Lauda eine Reaktion auf die letzte Pleite zeigen, an die Leistung gegen Gartenstadt anknüpfen und den dritten Heimsieg einfahren. Der FV dagegen will unterstreichen, dass er nicht bereit ist, zum Punktelieferanten der Liga zu werden. FV-Trainer Marcel Baumann macht aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Wir haben uns nicht ein Jahr den Hintern in der Landesliga aufgerissenen, um nach neun Spieltagen in der Verbandsliga die weiße Fahne zu schwingen. Momentan bekommen wir es wie auch gegen Bilfimgen einfach nicht hin, das erste Tor zu machen. Dies wäre auch aus psychologischer Sicht mal wieder ganz wichtig für die Mannschaft. Wichtig ist, dass wir die Situation annehmen und richtig damit umgehen. Und dazu brauch ich Jungs auf dem Feld, die sich zerreißen und alles für den Verein und diese Mannschaft geben.“ ferö