Fußball

Fußball-Verbandsliga Württemberg In der zweiten Hälfte liefert der FSV Hollenbach beim 1:1 gegen Tübingen eine gute Leistung ab

Kleinschrodt: „Eigentlich hätten wir gewinnen müssen“

Archivartikel

Tübingen – Hollenbach 1:1

Tübingen: Weber, Rosmer, Hartmann, Bursik, Braun (66. Kurbardovic), Schöller (61. Haar), Zenner (77. Simeon Zahn), Heinzler, Iggoute (71. Alfonzo), Dierberger, Lack.

Hollenbach: Hörner, Zeller, Uhl (74. Schülke), Brenner, Schmitt (87. Limbach), Kleinschrodt, Rohmer (46. Minder), Hofmann, Hutter, Dörner, Czaker.

Tore: 1:0 (19.) Tobias Dierberger , 1:1 (58.) Minder. – Schiedsrichter: Thomas Renner (Meßkirch). – Zuschauer: 120.

Immerhin einen Punkt holte sich der Verbandsligist FSV Hollenbach am Freitagabend im Duell mit der punktgleichen TSG Tübingen. „Ich bin positiv gestimmt, weil es in der zweiten Halbzeit eine super Leistung war. Eigentlich hätten wir gewinnen müssen“, sagte Trainer Martin Kleinschrodt nach dem 1:1.

In der 19. Minute nutzte Tobias Dierberger eine Abstimmungsschwierigkeit in der Hollenbacher Abwehr und sorgte für das 1:0. Tübingen war nun im Spiel und auch das bessere Team. Allerdings musste FSV-Torhüter Philipp Hörner nur noch einmal bei einem Freistoß retten. Die TSG hatte insgesamt die besseren Aktionen, Hollenbach leistete sich zu viele Fehler. Und trotzdem: Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit zwei richtig gute Möglichkeiten. Robin Dörner traf auch nach einem Pass von Samuel Schmitt in die Tiefe. Doch das Schiedsrichter-Gespann entschied auf Abseits.

Der Trainer hatte schon während der ersten Halbzeit umgestellt und machte nach der Pause weiter. Es wirkte. Michael Kleinschrodt agierte nun defensiver, mit Samuel Schmitt an seiner Seite. Dörner beorderte er ins Zentrum und Lorenz Minder kam für Christoph Rohmer. Der zweite Abschnitt gehörte nun den Gästen. „Tübingen war nicht mehr vorhanden“, sagte Kleinschrodt. Der FSV war nun das bessere Team. Der Ausgleich in der 58. Minute war dann auch verdient. Robin Dörner legte vor, Marius Uhl schoss, und Lorenz Minder verwertete den Abpraller mit dem Kopf zum 1:1. „Wir haben richtig gut Fußball gespielt. Der Kunstrasen kam uns da entgegen“, sagte Kleinschrodt. „Das war die beste Halbzeit, seit ich Trainer bin.“ Ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr. Die Tübinger Defensive stand sicher, ließ nicht viel zu. hesch