Fußball

Verbandsliga Nordbaden FV Lauda kassiert ein 0:4 gegen den ATSV Mutschelbach

Länger als sonst gegen die Niederlage gestemmt

Archivartikel

FV Lauda – ATSV Mutschelbach 0:4

Lauda: Moschüring, Heeg, Lotter, Ondrasch (17. Müller), Baumann, Jurjevic, Jallow (77. Can), Ilic, Heizmann, Hehn, Gerberich.-

Mutschelbach: Bleich, Mekonen (46. Dauenhauer), Henk, Markovic, Weizel (46. Hohmeister), Strobel, Stoll, Schenker, Kramer, Engert, Pfisterer.-

Tore: 0:1, 0:2 (32., 64.) Stoll, 0:3 (80.) Henk, 0:4 (90.) Markovic.– Schiedsrichter: Christian Specker (Heilbronn). – Zuschauer: 85.

Intensiver und länger als in den letzten Partien stemmte sich der FV Lauda bei nasskaltem Winterwetter im Heimspiel gegen den hohen Favoriten Mutschelbach gegen die drohende Niederlage. Die erste Chance hatten die Gäste in der 4. Minute, als Thomas Lotter im letzten Moment den Schuss von Jonathan Mekonen abblockte. Häufig liefen die Gästestürmer in die Abseitsfalle und versuchten ihr Glück mit Fernschüssen. Erneut Verletzungspech für den Gastgeber, als der agile Janik Ondrasch in der 17. Minute nach einem Zweikampf minutenlang behandelt werden und das Feld verlassen musste.

Nachdem Philipp Engert in der 19. Minute knapp einen Diagonalpass auf den zweiten Pfosten verpasst hatte, setzte die Baumann-Truppe kleine Nadelstiche. Dominik Gerberich fand mit seinem Befreiungsschlag den in den Strafraum eindringenden Marcel Baumann, dem in aussichtsreicher Position der Flankenball zu weit vom Fuß sprang. Ein unerwarteter Nackenschlag für den FV war dann ein Abpraller, der dem freistehenden Tobias Stoll in der 32. Minute vor die Füße fiel; Torwart Marc Moschüring war beim Führungstor der Gäste machtlos. In der 40. Minute brannte es im Gästestrafraum, ohne dass ein FV-Akteur entscheidend zum Abschluss kam. Nach dem Wechsel kämpfte der FV unverdrossen und kassierte dennoch in der 62. Minute das 0:2 durch den zweifachen Torschützen Stoll. Offenbar klebt dem FV nicht nur wegen der vielen Ausfälle derzeit das Pech an den Stiefeln. Nachdem FV-Keeper Moschüring noch gedankenschnell in einer 1:1-Situation einen Heber von Kramer in der 72. Minute abgewehrt hatte, „klingelte“ es erneut in der 80. Minute im FV-Gehäuse durch einen Treffer von Henk zum 0:3.. Mit dem Schlusspfiff fiel dann der „obligatorische“ vierte Gegentreffer durch Markovic. Nach dem Wechsel ging offensiv zwar nicht viel, doch mit diesem Resultat wurde der FV Lauda etwas unter Wert geschlagen. ferö