Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Markelsheim/Elpersheim in der Rückrunde immer noch ohne Sieg / Gegen Braunsbach steht das wohl schwerste Spiel der Saison an

Langsam wird die Lage doch prekär

Archivartikel

Spitzenreiter Sindringen/Ernsbach (49) war zuletzt „spielfrei“, da Braunsbach wegen Personalmangels nicht angetreten ist. Die SG wird die Punkte wohl per Sportgerichtsurteil zugesprochen bekommen. Der SV Wachbach gewann sein viertes Rückrundenspiel und festigte den dritten Platz. Da Obersontheim nur unentschieden spielte, verkürzte Wachbach den Abstand auf vier Zähler.

Etwas prekärer ist die Lage beim Aufsteiger Markelsheim/Elpersheim (20), der in der Rückrunde weiter sieglos ist. Sollte kein Hohenlohe-Vertreter aus der Landesliga absteigen, würde der momentan 13. Platz aber noch den Klassenerhalt bedeuten, da es dann nur zwei Direktabsteiger gibt und der Drittletzte die Relegation bestreitet. In zwei Nachholspielen vom 16. Spieltag treffen heute Abend (19 Uhr) der TSV Ilshofen II und der TSV Hessental (Vorrunde 2:2) aufeinander, der VfR Altenmünster empfängt die Spfr. Bühlerzell (Vorrunde 0:6).

VfL Mainhardt – TuRa Untermünkheim (Vorrunde 1:1): Der VfL Mainhardt (23) erntete am letzten Spieltag nichts und ging mit 0:3 als Verlierer im Duell mit der Spfr. DJK Bühlerzell hervor. Gegen den SV Mulfingen kam der TuRa Untermünkheim (17) im letzten Match nicht über ein Remis hinaus. In diesem Sechs-Punkte-Match könnte Mainhardt mit einem Sieg davonziehen, der TuRa aber entscheidend aufschließen. Untermünkheim hat in der Rückrunde noch keinen Sieg geholt.

TSV Braunsbach – SGM Markelsheim/Elpersheim (Vorrunde 0:4): Trainer Marco Reuß war nach dem Ilshofen-Spiel zufrieden. „Ich denke es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft mit einem gerechten Unentschieden. Wir hatten mehr vom Spiel, Ilshofen die besseren Möglichkeiten. Wir dürfen nur nicht so viele einfache Fehler machen“. Jetzt geht es zum Absteiger Braunsbach, das letzte Woche nicht angetreten ist. „Das wird für den Kopf mit Sicherheit das schwerste Spiel in dieser Saison“ sagt Reuß. „Wir müssen dort gewinnen und Braunsbach hat nichts mehr zu verlieren. Da brauchen wir die richtige Einstellung.“ Bei der SGM kommen nach und nach verletzte Spieler zurück. „Dann haben wir wieder mehr Konkurrenzkampf, und ich kann flexibler reagieren.“

VfR Altenmünster – SG Sindringen/Ernsbach (Vorrunde 1:2): Mit acht Siegen und acht Niederlagen weist der VfR Altenmünster (25) eine ausgeglichene Bilanz vor und steht im Mittelfeld der Tabelle. Mit 49 Punkten steht die SG Sindringen/Ernsbach auf dem Platz an der Sonne. Vor allem die Offensivabteilung der SG Sindringen/Ernsbach muss der VfR Altenmünster in den Griff kriegen. Im Schnitt trifft der Gegner mehr als dreimal pro Spiel. Die SG Sindringen/Ernsbach geht als klarer Favorit ins Spiel, liegt man im Klassement doch deutlich vor dem VfR Altenmünster. Zudem musste das Team von Tobias Gebert im bisherigen Saisonverlauf erst neunmal einen Gegentreffer einstecken.

SV Wachbach – TSV Dünsbach (Vorrunde 1:1): Zum Topspiel reist der TSV Dünsbach (30), Tabellenfünfter, beim SV Wachbach an. Die Mannschaft um das Trainerteam Kaludra/Botsch/Ertel drehte das Spiel in Hessental und gewann mit Glück, denn Torspieler Hadamek parierte in der Nachspielzeit einen Elfmeter. Trainer Arben Kaludra in seiner Nachbetrachtung: „Wir haben Hessental durch eine Nachlässigkeit aufgebaut und sind dem Rückstand dann lange hinterher gerannt. Dennoch haben wir das Spiel verdientermaßen gedreht, auch dank Hadamek.“ Gegen Dünsbach will der SV seine Serie von bisher vier Siegen in der Rückrunde ausbauen und sich gegenüber Dünsbach deutlicher absetzen. Allerdings hat der TSV aus den letzten beiden Spielen 10:0 Tore erzielt und ist, seit Ex-Trainer Naundorf wieder spielt, gut in Form. Simon Kießling und Benedikt Dörner werden wohl nicht spielen können. „Es wird ein enges Spiel in dem Kleinigkeiten entscheiden werden, aber wir sind gut gerüstet.“

Spfr. Bühlerzell – TSV Hessental (Vorrunde 2:2): Mit ausgeglichener Bilanz steht Bühlerzell (26) auf Platz sieben. Die letzten beiden Spiele wurden gewonnen und so peilt man gegen den Vorletzten aus Hessental (14) den nächsten Erfolg ein. Die Gäste sind auswärts sehr schwach, erst einmal gelang ein Sieg, siebenmal gab es eine Niederlage, einmal ein Remis. Mit 61 Gegentoren hat Hessental neben Schlußlicht Braunsbach (86), das nicht als Maßstab dient, die zweitmeisten erhalten.

SV Mulfingen – TSV Obersontheim (Vorrunde 2:6): Mit zwei Siegen, einer Niederlage und zuletzt einem Unentschieden in Untermünkheim läuft die Rückrunde für Mulfingen (23) recht ordentlich. Abstieg ist momentan kein Thema. Mit dem tabellenzweiten Obersontheim kommt nun aber ein Topteam der Liga, das schon in der Vorrunde deutlich gegen Mulfingen gewonnen hat. Die Gäste patzten letzten Sonntag beim torlosen Remis in Niedernhall und muss aufpassen: Die Verfolger Wachbach und Michelfeld liegen auf der lauer!

TSV Neuenstein – SGM Niedernhall/Weißbach (Vorrunde 1:1): Nach der knappen Niederlage beim Vierten in Michelfeld rutschte Neuenstein (27) von Platz fünf auf sechs. Niedernhall/Weißbach (23) überraschte mit einem Unentschieden gegen den Zweiten Obersontheim, beide Teams sind also gut in Form. Die Heimelf kann sich mit einem Sieg weiter vom Mittelfeld absetzen. Dort stehen die Gäste, die auswärts noch nicht viel gerissenhaben.

TSV Ilshofen II – TSV Michelfeld (Vorrunde 1:3): Sieg, Niederlage, Unentschieden lautet die Bilanz von Aufsteiger Ilshofen II (23) in der Rückrunde. Das bedeutet Platz neun in der Tabelle, aber keineswegs schon den Klassenerhalt. Zu eng liegen die Teams im Tabellenkeller beieinander. Michelfeld hatte mit drei Siegen in vier Spielen einen gelungenen Start in die Rückrunde und ist weiter im Rennen um Platz zwei dabei.