Fußball

Bezirksliga Hohenlohe Die SGM Markelsheim/Elpersheim will nach den Sieg gegen Schlusslicht Braunsbach nun in Altenmünster nachlegen

Limbrunners Ausfall wiegt schwer

Archivartikel

Da die Verfolger Mainhardt (11 Punkte) und Wachbach (10) letzten Sonntag patzten, konnte die SG Sindringen-Ernsbach (15) den Vorsprung an der Tabellenspitze auf vier bzw. fünf Punkte ausbauen. Dennoch ist die Partie am Sonntag zwischen Wachbach und Sindringen-Ernsbach das Topspiel des Spieltages. Bei der SGM Markelsheim/Elpersheim (4) ist der Knoten geplatzt, der Druck weg: Gegen Schlusslicht Braunsbach gelang überzeugend der erste Saisonsieg. In Altenmünster sollte die SGM nun versuchen nachzulegen. Mulfingen (5) wartet seit Wochen auf den zweiten Saisonsieg, muss nun in Neuenstein (8) ran. Die weiteren Verfolger an der Spitze Obersontheim (9/gegen Untermünkheim) und Michelfeld (10/in Braunsbach) hoffen auf Ausrutscher der ersten Drei in der Tabelle.

VfR Altenmünster – SGM Markelsheim/Elpersheim: Am fünften Spieltag hat es geklappt – die SGM Markelsheim/Elpersheim holte sich gegen Braunsbach den ersten Saisonsieg. Es ging zwar „nur“ gegen das Schlusslicht, doch „es war eine sehr überzeugende Leistung meiner Mannschaft“, sagte Trainer Marco Reuss. „Wir haben viele Dinge, die wir trainiert haben, umgesetzt.“ Die SGM hat nun vier Punkte, alle Teams hängen noch dicht beieinander. So beträgt der Abstand zum Sechsten nur vier Zähler. Nun geht es nach Altenmünster. Der VfR hat am letzten Wochenende nur knapp in der Schlussphase gegen den Tabellenführer verloren.

„Die Ergebnisse zeigen, das sie sich als Mannschaft gefunden haben und wir müssen wieder alles aus uns rausholen“, schaut der SGM-Coach nach vorne. „Wichtig wird sein, wie wir als Mannschaft wieder unsere Aufgaben erledigen.“ TSV Braunsbach – TSV Michelfeld: Michelfeld fährt man mit viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel nach Braunsbach. Eine starke zweite Halbzeit gegen Ilshofen brachte vergangenen Sonntag einen weiteren Dreier. Mit zehn Punkten steht man momentan im vorderen Mittelfeld. Dennoch muss man gewarnt sein, da man in der Vorsaison beide Spieler gegen die Braunsbacher verloren hat. Braunsbach scheint aber nur noch ein Schatten früherer Tage zu sein, zu viele gute Spieler haben den Verein verlassen.

TSV Ilshofen II – SGM Niedernhall/Weißbach: Noch immer steht Aufsteiger Ilshofen II (2) ohne Sieg da und belegt einen Abstiegsplatz. Im dritten Heimspiel soll nun endlich der erste Sieg her. Mit Niedernhall/Weißbach (8) kommt ein Team, das seit drei Spielen nicht mehr gewonnen hat. Nach zwei Auftaktsiegen scheint bei der SGM der Faden gerissen zu sein. Verliert Ilshofen erneut, bleibt die Mannschaft von Trainer Joachim Pfeiffer erst einmal im Tabellenkeller hängen und die SGM würde sich im Mittelfeld festsetzen.

TSV Neuenstein – SV Mulfingen: In diesem Spiel geht es für beide darum, nicht zu verlieren und in der Tabelle abzurutschen. Neuenstein (8) spielte zuletzt zweimal unentschieden und liegt auf Platz acht. Mehr unter Druck steht aber der SV Mulfingen, der seit vier Spielen nicht mehr gewonnen hat. In Obersontheim kassierte die Elf um Spielertrainer Tommy Binder ein halbes Dutzend Tore. Mit einem Sieg könnte Mulfingen ins Mittelfeld aufrücken und mit Neuenstein gleichziehen.

TSV Obersontheim – TuRa Untermünkheim: Alle bisher zuhause ausgetragenen Spiele hat Obersontheim gewonnen. Folglich sollte auch das vierte Heimspiel, zumal es gegen den Tabellenletzten TuRa Untermünkheim geht, eigentlich problemlos gewonnen werden. Die Frage ist: Hat sich Obersontheim inzwischen gefangen? In Marco Pfitzer haben sie einen treffsicheren Stürmer, der fast die Hälfte aller TSV-Tore bisher erzielt hat. TuRa hat bisher noch kein Spiel gewonnen und steht in Obersontheim eigentlich auf verlorenem Posten.

VfL Mainhardt – TSV Hessental: Aufsteiger Mainhardt spielte in Untermünkheim nur remis. Es war die zweite Punkteteilung in dieser Saison, Mainhardt bleibt aber Zweiter, hat nun vier Punkte Rückstand zum Spitzenreiter. Für einen Neuling dennoch eine passable Situation. Hessental (5) lieferte im letzten Spiel gegen Bühlerzell seine bisher beste Saisonleistung, kam aber trotz einer 2:0-Führung nur zu einem Unentschieden. Mit einem Sieg bleibt Mainhardt vorn dabei. Hessental droht ein Abrutschen in der Tabelle.

Spfr. Bühlerzell – TSV Dünsbach: Nach der Punkteteilung in Hessental rutschte Bühlerzell (8) um zwei Plätze auf Rang sechs ab. Wichtiger aber war, dass man einen 0:2-Rückstand egalisieren konnte und Moral gezeigt hat. Mit Dünsbach (7) kommt nun eine unberechenbare Mannschaft. Nach zwei Siegen gab es eine Niederlage und nun vorige Woche mit viel Glück ein Unentschieden gegen Wachbach, das erst in der Nachspielzeit durch Torjäger Frederik Heynold sichergestellt wurde. Bühlerzell ist seit drei Spielen ungeschlagen und geht leicht favorisiert in dieses Match.

SV Wachbach – SG Sindringen-Ernsbach: Das war Pech. Ein Last-Minute-Treffer – noch dazu durch den Wind begünstigt – brachte den SV Wachbach in Dünsbach um den verdienten Lohn. Trainer Arben Kaludra sagte in seinem Rückblick zu dieser Partie: „Das stürmische Wetter in Dünsbach machte ein normales Fußballspiel beinahe unmöglich. Trotzdem hatten wir eine Vielzahl an Chancen, die wir ausgelassen haben. Mit dem windbegünstigten Glückstor per Eckball kassieren wir dann den Ausgleich mit dem Schlusspfiff. Das ist Fußball.“ Das Ergebnis spielte dann für Kaludra eine untergeordnete Rolle, die Sorge um den verletzten Christopher Limbrunner, der mit schwerer Gehirnerschütterung und einer Schulterverletzung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, war größer. Inzwischen geht es ihm aber wieder ganz gut. Schmieg (Knieprellung) und Jambu (Knöchelprellung) waren bereits vor dem Spiel ausgefallen. „Bei beiden hoffe ich auf eine Rückkehr gegen Sindringen/Ernsbach, wobei gerade Limbrunners Ausfall gegen große Spieler wie Baier schwer wiegt. Auch Florian Dörners Einsatz ist unsicher. Die Gäste sind das Maß der Dinge in der Liga. Daher wären wir gern vollbesetzt angetreten.“