Fußball

Kreisliga A 3 Hohenlohe Die Spiele vom Montag / Igersheim muss sich Gammesfeld zuhause geschlagen geben / Creglinger 2:0-Sieg gegen Apfelbach/Herrenzimmern

Markelsheim/Elpersheim jetzt an der Spitze

Archivartikel

Apfelb./Herrenz. – Creglingen 0:2

Tore: 0:1 (37.) Fabian Strobel, 0:2 (90.+1) Tobias Roth. – Schiedsrichter: Julian Salm (Vellberg). – Zuschauer: 60.

Eine durchschnittliche Leistung reichte dem FC Creglingen für einen 2:0-Auswärtserfolg bei der Spvgg. Apfelbach/Herrenzimmern. Dabei hatten die Gastgeber die erste große Chance des Spiels, als Artur Tabert frei vor dem Creglinger Tor auftauchte. Jedoch verfehlte der anschließende Abschluss des Spvgg.-Angreifers das Gästegehäuse. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaft, ohne wirklich Torgefahr entwickeln zu können. So dauerte es bis zur 37. Minute, ehe Fabian Strobel die Gäste mit 0:1 in Führung brachte. Auch im zweiten Spielabschnitt blieben zunächst klare Strafraumszenen aus. Zumal die Hausherren an diesem Tag nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Dementsprechend verflachte auch die Partie. In der Nachspielzeit sorgte dann Tobais Roth für die endgültige Entscheidung, als er einen Abschlag des Torhüters zum 0:2-Endstand im Apfelbacher Tor versenkte. Somit entführten die Gäste nicht ganz unverdient die drei Punkte aus Apfelbach.

Wiesenbach – Niederstetten 2:0

Tore: 1:0 (20.) Patrick Brenner, 2:0 (63.) Danut Esanu.

In den ersten 15 Minuten hatte der SCW erhebliche Mühe, den Kasten sauber zu halten. Dann aber spielte Beniamin Apetrei auf der linken Seite in die gegnerische Hälfte und flanke rechts vors Tor, Andreas Ganzhorn legte den Ball zurück auf Patrick Brenner und dieser ließ dann dem Torwart keine Chance. Die 1:0- Führung kam in der 20. Minute für alle eher überraschend. Kurze Zeit später hatte Niederstetten seine beste Möglichkeit, aber der Ball ging neben dem Tor vorbei. Nach Wiederanpfiff bekam die Heimelf in der 52. Minute einen Elfmeter nach Handspiel zugesprochen. Danut Esanu legte sich den Ball zurecht, war jedoch in der Ausführung zu lässig und der Gästekeeper genau da, wo er sein sollte. In der 63. Minute machte Esanu seinen Schnitzer wieder gut und erhöhte per Kopf zum 2:0. In der Schlussphase drängten die Gäste mit aller Macht nach vorne, konnten aber im Abschluss nicht überzeugen. Reserven: 0:1.

Igersheim – Gammesfeld 1:3

Tore: 1:0 (50.) Christoph Hörner, 1:1 (57.) Jan Langenbuch, 1:2 (60.) Andreas Barthelmeß, 1:3 (81.) Aaron Weber. – Zuschauer: 120. – Schiedsrichter: Bernd Hildenbrand.

Gleich zu Beginn gab es Unmut bei den Gästen, als ein Spieler der Gammesfelder im gegnerischen Strafraum zu Fall kam, der Schiedsrichter aber nicht auf Elfmeter entschied. Die erste Hälfte verlief größtenteils ereignislos, die Spielvereinigung hatte mehr von der Partie. Nach der Pause erwischte Igersheim den besseren Start. Nach einem Freistoß kam der Ball hoch in den 16er, Torwart Schüttler wehrte den Ball noch ab, den Nachschuss von Hörner konnte er jedoch nicht mehr parieren. Nur ein paar Minuten später bekamen die Gäste ihren Strafstoß doch noch: Metzger erwischte Ball und Gegner, worauf Schiedsrichter Hildenbrand auf Elfmeter entschied. Langenbuch verwandelte sicher. Drei Minuten später griff Gammesfeld über die rechte Seite an. Nach einer Flanke in den Strafraum nahm Barthelmeß den Ball unbedrängt an und schloss alleine vor dem Igersheimer Schlussmann zur Führung ab. In der 84. Minute holte sich Weber den Ball an der Mittellinie und lief durch die Igersheimer Hälfte, umkurvte den Torwart und schob aus spitzem Winkel zum 1:3-Endstand ein. Reserven: 1:0.

Markelsh./Elp. – Amrichsh. 3:2

Tore: 1:0 (1.) Johannes Kübler, 1:1 (37.) Mikel Luke, 2:1(38.) Artjom Roman, 2:2 (46.) Marc Meißner, 3:2 (90.) Julian Popp. – Zuschauer: 200.

Einen hartumkämpften Arbeitssieg gegen einen unbequemen Gegner erzwang die SGM Markelsheim/Elpersheim gegen Amrichshausen. Dabei ging die Heimelf bereits in der 1. Minute durch einen Kopfballtreffer von Spielführer Johannes Kübler nach einem Freistoß von Kevin Kemmer in Führung.

Danach kontrollierte die Heimelf das Spiel, sie ließ zunächst keine Chancen der Gäste zu und konnte selbst im Spiel nach vorne auch keine Akzente setzen. Mit dem ersten gefährlichen Angriff erzielte Amrichshausen in der 37. Minute durch den agilen Mikel Luke den überraschenden Ausgleich. Doch schon im Gegenzug köpfte Artjom Roman nach schöner Vorarbeit von Artur Anders zur erneuten Führung ein.

Nach dem Seitenwechsel befand sich die Heimelf noch im Tiefschlaf und musste durch ein Kopfballtor von Marc Meißner den erneuten Ausgleich hinnehmen.

Danach wurde die Partie zusehends kampfbetonter geführt. Es dauerte bis zur 90. Minute, bis Julian Popp nach einem scharfen Eckball von Felix Kühweg mit dem dritten Kopfballtor den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Weik./Schäftersh. – Bieringen 2:2

Tore: 0:1 (49.) Bastian Stahl, 1:1 (67.) Yassine Zienecker, 1:2 (76.) Lukas Fluhrer, 2:2 (80.) Felix Stodal. - Zuschauer: 180. – Schiedsrichter: Martin Schick.

Bieringen war zu Beginn die engagiertere Mannschaft. Die Hausherren taten sich schwer, in das Spiel zu finden. Es dauerte bis zur 24. Minute, ehe die SGM den ersten Torschuss für sich verbuchte. Die erste hochkarätige Chance zum Tor resultierte nach einem Abspielfehler der Heimmannschaft. Nach schnellem Umschaltspiel wurde Andreas Kurz in die Gasse geschickt, erkonnte Maik Bauer aber nicht überwinden. In der 49. Minute war es wiederum ein Abspielfehler der SGM, die den Gast zum Tor einlud. Bastian Stahl kam daraufhin aus ca. 25 Meter frei zum Abschluss und brachte den Ball sehenswert durch einen Heber über den Heimkeeper zum 0:1 im Tor unter. Die SGM zeigte sich in der Folge mutiger und hatte durch einen Kopfall sowie einen Weitschuss, der knapp am Latteneck vorbei ging, Chancen auf den Ausgleich. Dieser fiel dann nach einer halbhoch hereingespielten Ecke, die Yassine Zienecker mit dem Kopf zum 1:1 verwertete (67.). Nur neun Minuten später war es Lukas Fluhrer, der durch einen verwandelten Elfmeter Bieringen wieder in Führung brachte. Den 2:2 Endstand erzielte schließlich Felix Stodal.