Fußball

Fußball Der ehemalige Spieler und Kapitän übernimmt die sportliche Verantwortung beim württembergischen Verbandsligisten / 210 Spiele für den Verein bestritten

Martin Kleinschrodt neuer Trainer beim FSV Hollenbach

Archivartikel

Nach der abgelaufenen Verbandsliga-Saison, die der FSV Hollenbach auf dem vierten Tabellenplatz beendete, hatte sich der Verein von Trainer Marcus Wenninger getrennt. Nun steht der Nachfolger fest: Der ehemalige FSV-Kapitän Martin Kleinschrodt wird zur kommenden Saison das Traineramt bekleiden.

Kleinschrodt, der in 210 Spielen das Trikot der Hollenbacher trug, sammelte als Spieler jahrelang Erfahrung in der Oberliga. Als Trainer wir der FSV Hollenbach seine erste Station sein.

Traineramt war ein erklärtes Ziel

Der ehemalige Spielführer der Hollenbacher startet am Dienstag mit seiner Mannschaft mit der Vorbereitung auf die bevorstehende Runde in der Verbandsliga Württemberg. Dabei gilt es für den 32-Jährigen, die eine oder andere Baustelle zu beseitigen, denn in der neuen Runde werden gleich mehrer erfahrene Spieler nicht mehr Teil der Hollenbacher Mannschaft sein: Boris Nzuzi, Sebastian Walz und Nico Nierichlo haben den FSV verlassen. Nun wird es die Aufgabe von Kleinschrodt sein, die Lücke zu füllen, die diese Abgänge hinterlassen haben.

„Stärken auf den Platz bringen“

FSV-Manager Karl-Heinz Sprügel zu Folge erfüllt Kleinschrodt viele Kriterien, die für das Traineramt bei dem Verbandsligisten wichtig seien: „Er ist jung, dynamisch und ehrgeizig. Er kennt den Verein und weiß, wie er tickt. Und er war über zehn Jahre ein überragender Oberliga-Kicker.“

Nach seinem verletzungsbedingten Karriereende hatte Kleinschrodt in der vergangenen Saison bereits das Amt des Sportlichen Leiters bei den Hollenbachern übernommen. Sprügel wusste daher, dass es ein erklärtes Ziel Kleinschrodts war, einmal als Trainer zu arbeiten.

Sprügel erhofft sich vom neuen Trainer, dass der FSV „wieder attraktiveren Fußball spielt und wir unsere Stärken mehr auf den Platz bringen“.

Drittes Amt beim FSV

Nach seiner aktiven Spielerkarriere und seinem Engagement als Sportlichem Leiter übernimmt Kleinschrodt als Trainer nun seine dritte Funktion bei den Hohenlohern. Dabei kommt es allerdings nur mit wenigen Spielern aus seiner Zeit als FSV-Akteur in der Oberliga zu einem Wiedersehen. Seit seinem Karriereende haben viele ehemalige Mitspieler den Verein verlassen.

An der Seitenlinie erhält Kleinschrodt Unterstützung von seinem Co-Trainer Jens Breuninger.

330 Spiele und 62 Tore

Kleinschrodt wechselte 2010 vom TSV Crailsheim zum FSV Hollenbach. In seiner Karriere spielte er für den TSV Crailsheim, den Würzburger FV und den FSV Hollenbach in der Oberliga Baden-Württemberg und der Bayernliga. In 330 Partien gelangen ihm 62 Tore.