Fußball

Leichtathletik Die Athleten der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim haben in Ellwangen gleich mehrfachen Grund zur Freude / Überzeugendes Debüt von Moritz Seidel über die Stadionrunde

Melissa Hofmann rennt zu den „Deutschen“

Archivartikel

Beim Sparkassen-Meeting in Ellwangen gab es für Sportler und Trainer aus Igersheim mehrfach Grund zur Freude. Die Athleten von der LG Hohenlohe/1. FC Igersheim erzielten in mehreren Bereichen von persönlicher Bestzeit bis zu Qualifikationsleistungen zu Württembergischen und Deutschen Meisterschaften.

2017 hatte Melissa Hofmann die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft über 400 Meter Hürden knapp verfehlt, dieses Jahr sollte es klappen. Auf günstiger Bahn 3 laufend, steuerte sie mit gutem Zug die Hürden an, neben ihr Lena Schlag/LG Weissacher Tal mit der leicht besseren PB. Nach Ausgleich der Kurvenvorgaben lagen sie Schulter an Schulter und gaben alles für den Sieg. Lena Schlag siegte in 64,15 Minuten und dicht dahinter Melissa Hofmann in 64,43 Sekunden. Damit war die Quali für die DM der U20 in Rosstock und der U23 in Heilbronn erfüllt.

Die Norm für die Württembergischen Bestenkämpfe im Vierkampf wollte Robin Dreyer erfüllen. Mit neuer persönlicher Bestleistung (PB) über die 75 Meter von 10,50 Sekunden, 4,39 Meter im Weitsprung, 1,48 Meter im Hochsprung und 35 Meter im Ballwurf war es eine sichere Sache für ihn. 1657 Punkte reichten und in der Tageswertung belegte er den dritten Platz.

2:50,72 Minuten, das ist die neue Bestzeit für Marei Brand/W11 über 800 Meter. In einem gemischten Lauf der Klassen W11 und W12 war die nötige Konkurrenz vorhanden um eine neue Bestzeit zu laufen. Die erste Runde wurde in 1:22 Minute durchlaufen, ohne direkt Mitläuferin gelang es Marie Brand nicht, auf der zweiten Runde das Tempo hoch zuhalten und kam dann als Dritte in 2:50,72 Minuten ins Ziel.

Carlotta Peppel und Sophia Quenzer beide W14 wollten die Quali für die Württembergischen im Vierkampf schaffen. Carlotta Peppel startete mit neuer PB über 100 Meter in den Wettkampf. Mit 13,73 Sekunden bei Windstille gab es 499 Punkte, den Schwung nahm sie mit in den Weitsprung. Hier sprang sie im letzten Versuch mit 4,64 Meter ebenfalls eine neue PB. Mit 1,44 Meter im Hochsprung und 7,65 Meter beim Kugelstoß ergab es 1850 Punkte, damit war die Norm erfüllt.

Für Sophia Quenzer lief es nicht so gut. 10,08 Sekunden über 100 Meter und 4,45 Meter im Weitsprung war auch sie ordentlich in den Wettkampf gestartet. 1,44 Meter im Hochsprung, war nicht das gesteckte Ziel, auch wenn im Kugelstoß eine neue PB von 7,03 Meter fiel, es reichte am Ende nicht ganz. 1772 Punkte gab es in der Summe, damit war die Norm von 1800 Punkten knapp verfehlt.

Überzeugendes Debüt von Moritz Seidel/U23 über die Stadionrunde. Im dritten Zeitlauf war er an zweiter Position gut unterwegs, lief die 200 Meter in 28 Sekunden durch und hielt auch in der Kurve und auf der Zielgeraden ohne ersichtlichen Tempoverlust die Verfolger in Schach. Mit einer ersten Zeit von 57,45 Sekunden hat er die Erwartungen klar übertroffen.

Annette Lehr/W45 hatte über 400 Meter Hürden die ungünstige Innenbahn. Irgendwie kam sie nicht richtig in den Rhythmus und verlor so an den Hürden die nötige Geschwindigkeit. den Hürden Geschwindigkeit. Mit ihrer Zeit von 1:26,09 Minuten konnte sie ihre Bestzeit nicht angreifen. (hl)