Fußball

Verbandsliga Württemberg Der Dritte Hollenbach empfängt den Vierten Sindelfingen

„Nach vorne mehr bringen“

Archivartikel

Zum Schlachtfest wartet auf den FSV Hollenbach am Samstag um 15 Uhr ein Verfolgerduell: Zu Gast in der „Jako Arena“ ist der Verbandsliga-Vierte VfL Sindelfingen. „Wir haben gegen die ein super Spiel gemacht und trotzdem verloren“, sagt Trainer Martin Kleinschrodt. Mit 2:0 führte der FSV und verlor 2:3. Gerade mit der starken Sindelfinger Offensive um den Verbandsliga-Toptorjäger Oliver Glotzmann (16 Treffer) hatten die Hollenbacher ihre Schwierigkeiten. Beim 4:0-Sieg des VfL gegen den VfB Neckarrems traf Glotzmann drei Mal. Aber in der Anfangsphase der Saison zeigte sich der FSV zunächst noch etwas zu naiv.

Das hat der Verbandsliga-Dritte mittlerweile abgelegt. Und dass die Defensive auch nach der Winterpause sicher steht, bewiesen die Hollenbacher beim Tabellenführer SKV Rutesheim. Die SKV benötigte eine Standardsituation, um zum Ausgleich zu kommen. „Insgesamt waren wir mit dem Spiel zufrieden“, sagt Kleinschrodt. „Wir haben aber diese Woche gezielt an einigen Dingen gearbeitet.“

Wer zum Auftakt der Beste war

Ein Extra-Lob gab es für Jonas Limbach und Manuel Hofmann. „Jonas hat es für einen 18-Jährigen sehr gut gemacht“, sagte Kleinschrodt. Wie schon in der Vorbereitung vertrat der A-Jugendspieler in der Innenverteidigung Marc Zeller und Timo Brenner, die beide nach ihren Verletzungen noch nicht bei 100 Prozent waren. „An der Seite von Hoffi war er einer der besten auf dem Platz.“ Manager Karl-Heinz Sprügel empfand: „Hofmann war überragend, der beste Mann auf dem Platz.“ Allgemein sagt er zum Auftakt nach der Winterpause: „Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Allerdings müssen wir nach vorne noch mehr bringen. Das war zu wenig für ein Spitzenteam. Insgesamt war es aber ein gutes Spiel und ein gerechtes Unentschieden.“

Nun gilt es, die Sindelfinger auf Distanz zu halten, die sechs Punkte weniger als die Gastgeber haben. Voraussichtlich wird auf dem Rasenplatz gespielt „Das ist aber auch egal“, sagt Kleinschrodt. „Uns liegt mittlerweile auch der Kunstrasen. Der kommt uns fast mehr entgegen.“ Nachdem sich gegen Rutesheim Spieler wie Michael Kleinschrodt oder auch Lorenz Minder mit einer Erkältung rumplagten, hofft der Coach darauf, dass nun alle wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte sind.

„Zumindest ins Training sind alle wieder eingestiegen. Es ist schön, mal wieder einen vollen Kader zu haben, auch wenn noch nicht alle bei 100 Prozent sind“, sagt Martin Kleinschrodt.