Fußball

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Nachrichten aus der 3. Liga

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Zwischenfazit: Trotz der anhaltenden Fanproteste bewertet Peter Frymuth die Entwicklung der 3. Liga positiv: „Die 3. Liga ist Profifußball, aber kein Hochglanz, eine Liga zum Anfassen. Hier ist nicht alles perfekt, es werden die Ärmel hochgekrempelt, es wird angepackt. Und die 3. Liga ist sportlich unberechenbar. Das ist für die Klubs oft anstrengend, weil jeder gerne etwas Planungssicherheit hat, doch im Grunde ist diese ständige Spannung das, was Fußball ausmacht und was Fans lieben, nach dem sich der ein oder andere mit Blick auf die Champions League oder die Spitze der Bundesliga vielleicht sogar sehnt.“ Zudem mahnt der DFB-Vizepräsident zur sachlichen Diskussion in Bezug auf die eingeführten Montagsspiele: „Die Vereine und der DFB haben Verständnis für die Diskussionen, aber es muss deutlich werden, dass auch viele Fans eine stärkere finanzielle Ausstattung für die Vereine der 3. Liga fordern. Ich wünsche mir daher, dass die Diskussion sachlich und für jede Liga getrennt betrachtet wird.“

Freigestellt: Drittligist Eintracht Braunschweig hat sich mit sofortiger Wirkung von Marc Arnold getrennt. Der 47-Jährige übernahm im Sommer 2008 das Amt des Sportlichen Leiters und formte eine Mannschaft, die innerhalb von drei Jahren in die 2. Bundesliga aufstieg. Zwei Jahre später kehrte der Traditionsverein nach 28 Jahren zurück die Bundesliga. Sebastian Ebel, Aufsichtsratsvorsitzender der Braunschweiger, sagte: „Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Situation gekommen ist und bedanken uns bei Marc für die überaus vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit.“ Arnold sagte: „Dennoch wäre ich den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem neuen Trainer und der Mannschaft, die wir in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat gemeinsam zusammengestellt haben, gerne weiter gegangen.“ pati