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RW Erfurt sichert den Spielbetrieb

Der FC Rot-Weiß Erfurt kann vorerst aufatmen. Wie Insolvenzverwalter Volker Reinhardt am gestrigen Donnerstag mitteilte, sei der Spielbetrieb bis zum Saisonende gesichert. Laut Reinhardt hätten fünf Unterstützer das benötige Geld für eine Fortsetzung des Spielbetriebs bereitgestellt: „Meinen Job habe ich immer so verstanden, Rot-Weiß Erfurt fortzuführen und auf sichere Füße zu stellen. Das ist nach wie vor meine Absicht. Jetzt kann das gelingen. Wir haben uns damit Zeit erkauft, die Ausgliederung umzusetzen. Es wird nur mit der Unterstützung von Investoren gelingen, Rot-Weiß Erfurt in den sicheren Hafen zu bringen.“ Zuletzt stand beim RWE eine Liquiditätslücke von rund 130 000 Euro im Raum. Alleine Ehrenpräsident Klaus Neumann soll dabei 50 000 Euro zur Schließung dieser Lücke investiert haben. Der 73-jährige Unternehmer hatte die Thüringer bereits im Jahr 1997 nach einer Insolvenz vor dem kompletten Absturz bewahrt: „Ich habe dem Verein bereits damals das Überleben garantiert und möchte nicht sehen, dass hier im Steigerwaldstadion das Licht ausgeht.“ pati