Fußball

Kreisliga Buchen Sennfeld/Roigheim und Mudau lassen das erste mal Federn / Schloßau hätte sich damit an die Tabellenspitze schießen können, aber es fehlt am „23. Mann“

„Schiri-Mangel“ Grund für Spielverlegung

Archivartikel

Osterburken II – Gommersd. II 1:5

Es wurde doch gespielt: Am Freitag Abend wurde mitgeteilt, dass kein Schiedsrichter kommt. Doch es gelang kurzfristig, das Spiel noch mit einem Unparteiischen zu besetzen. Nachdem Osterburken II in den letzten drei Spielen 14 Tore kassierte, kam mit der zweiten Mannschaft aus Gommersdorf ein weiterer Landesligaabsteiger ins Kirnaustadion. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, doch die Gäste steigerten sich und erzielten in der 13. Minute nach einem krassen SVO-Abwehrfehler das 1:0. In der 41. Minute fiel das 2:0 und mit dem Pausenpfiff stellten die Jagsttäler das 3:0 her. Nach dem Wechsel erhöhten die Gommersdorfer (60.) auf 4:0, und fünf Minuten später verkürzte der SVO II auf 1:4. Mit einem kuriosen Tor der Gommersdorfer fiel mit dem Schlusspfiff der 5:1-Endstand.

Höpfingen II – SG Erfeld/Ger. 0:0

Bei herbstlichen Temperaturen sahen die Zuschauer keine Tore, jedoch zwei engagierte Mannschaften. Das Derby startete ohne große Abtastphase und mehrere Torschüsse wurden bereits nach der Anfangs-Viertelstunde verzeichnet. Im Anschluss verflachte die Partie, auch weil viele Zweikämpfe rund um das Spielgeschehen im Mittelfeld stattfanden. Nach der Pause kamen beide Teams mit neuer Energie aus der Kabine. Als um die 70. Spielminute die Gäste aus dem Erftal drei Großchancen binnen wenigen Minuten nicht verwerteten, waren die Gelb-Blauen einmal mehr vor der gegnerischen Offensive gewarnt. Am Schluss hatten S. Dietz sowie S. Götz durch Fernschüsse noch die Chancen zum Lucky Punch, dieser blieb jedoch aus.

TSV Mudau – TSV Buchen 1:1

Einen hochverdienten Auswärtspunkt erkämpfte sich eine lauffreudig und zweikampfstark agierende Buchener Mannschaft in Mudau. Der Gastgeber fand nicht zu seinem gewohnten Kombinationsspiel, so dass auch gute Einschussmöglichkeiten Mangelware blieben. So entsprang der 1:0-Führungstreffer in der 31. Minute auch einem Freistoß, den Haber mit Gefühl und Präzision in die Buchener Maschen setzte. Fünf Minuten später parierte Böhrer einen Distanzschuss von Geier, auf der Gegenseite boten sich Kohlmann in der 39. und 41. zwei Großchancen zum Ausgleich, Mudaus starker Keeper Trautmann parierte aber prächtig. Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Grün-Weißen ihr Offensivspiel und Gruslak traf nach Freistoßflanke des starken R. Münch per Kopfball zum verdienten Ausgleichstreffer. Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Gäste dem Lucky Punch näher waren als die Gastgeber. Nachdem Jakobs Geschoss in der 78. Minute vom Innenpfosten zurück ins Feld prallte und Großkinsky Ball von Trautmann zur Ecke gelenkt wurde, bot sich Mudau in der 89. Minute noch die Chance zum Siegtreffer.

Hainstadt – Sennfeld/Roigh. 1:1

Nach einer kurzen Abtastphase ging es gleich in die Vollen. Balb und Vintonjak setzten für die Gäste die ersten Offensivakzente. Prompt kam die Antwort der Spvgg: Kilitschawyj setzte sich durch, aber die Hereingabe wurde geklärt. Den anschließenden Eckball kratzten die Gäste von der Linie. Hainstadt glich die spielerische Überlegenheit der Gäste durch Leidenschaft und Einsatz aus und kontrollierte das Spielgeschehen. Die Torchanchen für die Spvgg häuften sich. Die größte Gelegenheit für die Hausherren gab es in der 35. Minute. Nach Freistoß klärte Schwab mit einer Glanzparade. Im zweiten Abschnitt bestimmte zunächst der Gast das Geschehen. Die Spvgg. stemmte sich dagegen. Benni Schüssler gab eine Ecke scharf herein, und N. Kappel wuchtete den Ball in seiner unwiderstehlichen Art ins Netz. Der Gast drückte nun auf den Ausgleich. In einer turbulenten Schlussphase gelang Balb in der 86. Minute der Ausgleich durch einen Handelfmeter.

TSV Rosenberg – SV Seckach 3:0

Bei idealen äußeren Bedingungen sah man von Anfang an eine engagierte Heimmannschaft, die den Gast in dessen Hälfte festnagelte. Bereits nach sieben Minuten belohnte sich der TSV mit dem 1:0. Nico Pasour reagierte nach einem Freistoß am schnellsten und brachte seine Farben in Front. Danach wurde der Druck auf das Gästetor immer stärker, und Chancen wurden im Minutentakt herausgespielt. Lediglich der Abschluss ließ zu wünschen übrig. Die zweite Hälfte war ein Spiel auf ein Tor, bereits in der 56. Minute war es M. Volk, der nach schöner Vorarbeit von C. Meier das beruhigende 2:0 erzielte. Nachdem der TSV gewechselt hatte, war es D. Breitinger, der nach Flanke von P. Häußler das 3:0 erzielte.. Mit S. Klingmann und T. Weber wurden zwei weitere länger verletzte Spieler eingewechselt, Das Spiel auf ein Tor setzte sich fort, lediglich die Torausbeute wurde trotz mehrerer hochkarätiger Chancen nicht genutzt.

Hettingen – Hardh./Bretzingen 4:1

Bereits nach zehn Minuten prüfte Penner Gästekeeper Koch. Keine drei Minuten später ein Doppelschlag vom FC. Zuerst schlenzte Gehrig traumhaft vom Sechzehner in den linken Torwinkel und direkt darauf schoss Schmelcher trocken zum 2:0 ein. Wiederum nur drei Minuten später erzielte Cakar vom Sechzehnereck per Freistoß in den Torwinkel den Anschluss. Daraufhin beruhigte sich das Spiel etwas, wobei der FC immer wieder gefährlich vor das Gäste-Tor kam. Eine dieser Möglichkeiten nutzte Reimann zum 3:1, indem er clever Koch im Gästetor ausspielte und einschob. Eine Viertelstunde vor Spielende erzielte Reimann das 4:1 per Freistoß.

Götzingen/Eb. – Donebach 1:0

Schwer taten sich die Mannen von M. Polk gegen tief stehende Gäste. Die Hiemelf hatte viel Ballbesitz und hatte das Spielgeschehen im Griff. So mussten die Heimfans bis zur 37. Minute warten. A. Häfner brachte die Hausherren in Führung. Die Offensive der Gäste fand so gut wie nicht statt. Nach dem Pause ein anderes Bild: Donebach attackierte schon in der Hälfte des Gegners und sammelte mehr Spielanteile. Die Defensive um Torhüter M. Popp war immer mehr gefordert. Die Gäste wechselten offensiv, um noch mehr auf den Ausgleich zu drängen. Ein Freistoß der Gäste – und der Ball zappelte im Tor. Zum Glück für die Hausherren hob der Linienrichter die Fahne und zeigte Abseits an – eine äußert knifflige Entscheidung. Ein interessantes Spiel mit zwei unterschiedlichen Hälften war zu Ende, bei denen die Gäste auf Grund der zweiten Hälfte einen Punkt verdient hätten.