Fußball

Basketball 250 Teilnehmer am Streetball-Cup in Würzburg

Siegerscheck geht an zwei Ex-„Baskets“

Beim dritten Bayernticket-Streetball-Cup von s.Oliver Würzburg hat sich zum ersten Mal ein Team aus Würzburg durchgesetzt: „Lena Mayer Wölden“ mit den beiden ehemaligen „Baskets“-Spielern Christoph „Brazzo“ Henneberger und Christian Gabold gewann das Finale der Allstars gegen das „Tokio City Team“ aus Ulm knapp mit 10:9 und sicherten sich die Siegprämie von 1000 Euro.

Nachdem das Team um „Brazzo“ Henneberger im letzten Jahr schon in der Vorrunde knapp die Segel streichen musste und sich der ehemalige Würzburger Bundesliga-Spieler zu allem Überfluss auch noch einen Nasenbeinbruch zuzog, „waren wir ziemlich motiviert und haben uns auch auf das Turnier vorbereitet“, so Henneberger, der nach einer starken Aufholjagd im Endspiel auch den Korb zum Sieg versenkte: „Wir wollten heute richtig angreifen, daher ist es umso schöner, dass es mit dem Turniersieg geklappt hat. Es waren sieben harte und knappe Spiele.“ Im Endspiel hatten die zweitplatzierten Ulmer mit einem Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit sogar noch einmal die Chance auf den Ausgleich, die sie aber nicht nutzen konnten.

Bei der dritten Auflage des Würzburger Turniers gab es zum ersten Mal Weltranglistenpunkte zu ergattern. Außerdem haben sich die Siegermannschaften für das Finale der neu ins Leben gerufenen 3x3-Bayerntour am letzten Juli-Wochenende in München qualifiziert.

Bei den Ladies waren das die „Hits der 91er“, die „Kale Kimita“im Endspiel mit 9:3 keine Chance ließen. Bei den U18-Girls gewannen die „Streetchicks“ gegen die „Cupcakes“. In der männlichen U18-Kategorie setzte sich die aus Würzburger JBBL- und NBBL-Spielern bestehende Mannschaft „Your Loss Is My Game“ im Endspiel knapp mit 14:12 gegen die „Buckets“ durch.

Zu den Höhepunkten für die Zuschauer gehörten wie immer der Slam-Dunk-Contest, den zum dritten Mal in Folge Paul Nzeocha vom Regionalligisten Ansbach Piranhas für sich entscheiden konnte. Der zweifache Titelverteidiger setzte sich mit seinen spektakulären Flugeinlagen im Finale gegen Lokalmatador Johannes Wagner vom TSV Grombühl durch.

Auch beim Three-Point-Shootout zog ein Unterfranke ganz knapp den Kürzeren: Felix Loch vom Regionalligisten TTL Bamberg gewann die entscheidende Runde mit 16:15 Treffern gegen Felix Hockgeiger aus Hammelburg.

Insgesamt waren rund 250 Basketballerinnen und Basketballer in knapp 60 Teams auf dem Würzburger Sportplatz Sanderrasen am Start. „Daran sieht man, dass wir unser Turnier nach kurzer Zeit schon sehr gut etablieren konnten“, sagte Steffen Liebler, der Geschäftsführer von s.Oliver Würzburg. pw