Fußball

Verbandsliga Nordbaden Vor dem Spiel in Heidelsheim beklagt Laudas Trainer Marcel Baumann das fehlende Selbstbewusstsein

Sonntägliches Aufeinandertreffen zweier sicherer Absteiger

Archivartikel

In der Verbandsliga-Partie des FC Heidelsheim am Sonntag um 15 Uhr im heimischen Kraichgaustadion gegen den FV Lauda treffen zwei Dauerverlierer aufeinander, die beide im vorigen Jahr aufgestiegen waren und nach dieser Spielzeit auch gemeinsam absteigen werden. Bei beiden Verbandsligisten hat letztendlich die Qualität des Kaders über die lange Spielzeit nicht ausgereicht, um die Klasse zu halten.

Die Heidelsheimer stehen seit dem 17. Spieltag mit 21 Punkten auf dem 16. Platz und fuhren immerhin an den ersten Spieltagen des Jahres zwei Siege und ein Unentschieden ein. Die Laudaer Mannschaft hatte in diesem Jahr dagegen noch kein Erfolgserlebnis zu verzeichnen. Die Trefferbilanz nach den letzten fünf Niederlagen sieht von beiden Verbandsligisten verheerend aus: 1:23-Tore stehen beim FV zu Buche, während Heidelsheim mit 3:24-Toren sogar auf fast fünf Gegentreffer pro Spiel kommt. „Not gegen Elend“ pflegt man zu sagen, und es ist keineswegs sicher, ob es für den FV Lauda noch einmal ein solches Erfolgserlebnis geben kann wie im Hinspiel. Denn am 1. November bejubelten fast 300 Zuschauer beim 4:0 den höchsten Sieg in der laufenden Runde. Es war zugleich der bisher einzige Heimsieg.

Personell geht FV-Trainer Marcel Baumann mit seiner dezimierten Truppe „auf dem Zahnfleisch“. Zuletzt verletzte sich im Heimspiel gegen Mutschelbach Dominik Gerberich am Fuß, spielte aber dennoch weiter. Dies passierte ihm schon im Hinspiel in Mutschelbach. Besonders Pech hatte Janik Ondrasch, der gerade wieder fit war und in der letzten Partie bereits nach 17 Spielminuten nach einer Blessur am Knie das Feld humpelnd verlassen musste. Der FV-Trainer hofft, dass Jonas Neckermann und Tolga Kaplan wieder zur Verfügung stehen. Kristofer Schädle und Thomas Hofmann sind zurück im Team. „Die Spiele laufen seit Wochen nach demselben Muster ab. Wir kommen gut rein, lassen unsere Chancen aus und der Gegner schlägt mit der ersten Gelegenheit zu. Das Selbstbewusstsein ist auf seinem Tiefpunkt angekommen.“ ferö