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Fußball Rippberg-Wettersdorf/Glashofen darf weiter hoffen

SpG glücklich im Elfmeterschießen

Archivartikel

SpG Rippberg-Wettersdorf/Glashofen - FC Bödigheim 7:6 n.E, (2:2)

Rippberg-Wettersdorf/Glashofen: Haas (16. Weinlein), Hack, Meidel, Baumann (46. Pfliegensdörfer), Ballweg, Stanger (57. M. Sauer), Breunig, Berberich (68. Goldschmidt), T. Sauer, Kern, Bodirsky.

Bödigheim: Böhm, Betschel (64. Link), Lorenz, Bechler, Kalinovski, Mackert, Baumbusch, Nehring, Dilewski, Schmidtke (35. Hamrita), Nehrig.

Tore: 0:1 (9.) Mackert, 1:1 (17.) Kern, 2:1 (35.) Stanger, 2:2 (43.) Mackert. – Elfmeterschießen: 3:2 Berberich, 3:3 Baumbusch, Böhm hält gegen Baumann, Eid schießt über das Tor, 4:3 T. Sauer, 4:4 Mackert, 5:4 Breunig, 5:5 Dilewski, 6:5 Bodirsky, 6:6 Nehrig, Böhm hält gegen Goldschmidt, Link trifft die Unterkante der Latte, 7:6 Meidel, Bechler schießt an die Latte. – Gelb Rote Karte: Pfliegensdörfer (110., wiederholtes Foulspiel. – Besonderes Vorkommnis: Pfliegensdörfer schießt Elfmeter über das Tor (105.). – Schiedsrichter: Benedikt Ertl (Assamstadt). – Zuschauer: 487 zahlende in Erfeld.

Die SpG Rippberg-Wettersdorf/Glashofen darf im ersten Jahr ihrer Gründung weiter vom Aufstieg in die Kreisklasse A Buchen träumen. Im ersten Relegationsspiel um den letzten freien Platz in der A-Klasse zwischen den beiden Vizemeistern der Kreisklassen B1 und B2 Buchen behielt die Spielgemeinschaft glücklich im Elfmeterschießen gegen den FC Bödigheim die Oberhand. David Link hatte im Elfmterschießen den „Matchball“ für „Bedje“ schon auf dem Fuß, doch sprang sein Ball von der Unterkante der Latte wieder zurück ins Feld. Das war Riesen-Pech für die Bödigheimer.

In der ersten Hälfte sahen die weit über 500 Zuschauer in Erfeld ein ordentliches Spiel für B-Klassenverhältnisse. Rasch ging der FCB in Führung, nachdem die SpG-Abwehr nach einem Befreiungsschlag von Schmidtke vergeblich auf den Abseitspfiff des Schiedsrichters wartete, Mackert am schnellsten schaltete und frei vor Haas eiskalt zum 1:0 für Bödigheim einschob. Wenige Minuten später trafen Stürmer und Torhüter wieder aufeinander: Mackert prallte gegen Haas, und der Torhüter von Rippberg-Wettersdorf/Glashofen musste an der Schulter verletzt ausgewechselt werden. Doch das war kein Schock für die Mannen von Trainer Reiner Edelmann, denn direkt danach machten sie den Ausgleich: Der im ersten Durchgang sehr umtriebige Kern vollendete eine Flanke am „zweiten Pfosten“ eiskalt zum 1:1.

Nun bekam die neue Spielgemeinschaft ein wenig Oberwasser. Ballweg schoss aus 16 Metern noch knapp vorbei (19.), und Stanger staubte in 35. Minute zum 2:1 für die SpG ab. Allerdings zeigte diese in der Abwehr weiter Schwächen, so dass nach einer „Triple-Chance“ in der 38. Minute wiederum Mackert das 2:2 machte (43.). Vorausgegangen war ein feiner Angriff über die linke Seite.

Im zweiten Durchgang wurde die Begegnung allerdings immer zerfahrener. Chancen waren Mangelware, weil es beiden Mannschaften nicht mehr gelang, durch präzises Passspiel vor das Tor des Gegners zu kommen. Am Ende der ersten Verlängerungs-Hälfte gab es plötzlich Elfmeter für Rippberg-Wettersdorf/Glashofen, nachdem FCB-Spielertrainer Bechler im Strafraum mit Goldschmidt zusammengerasselt war. Allerdings schoss Pfliegensdörfer den Ball „vom Punkt“ über das Tor.

Es ging ins Elfmeterschießen, in dem der die SpG das Quäntchen Glück mehr hatte. Diese wartet nun bis Sonntag auf ihren Endspielgegner im Relegationsendspiel am 9. Juni. Es wird der SV Hettigenbeuern, der SV Ballenberg oder der TSV Buchen II.