Fußball

Fußball „Relegations-Finale“ für die Spvgg. Neckarelz

Spielweise ist vertraut

Die nackten Zahlen sind respekteinflößend: Wenn der Landesliga-Vize Neckarelz am Samstag um 17 Uhr in Odenheim im finalen Relegationsspiel um den letzten freien Platz in der Verbandsliga Nordbaden gegen die TuS Bilfingen antritt, dann kommt der Fünftletzte der Verbandsliga mit stolzen 40 Saison-Punkten in diese Partie – und dazu einer positiven Tordifferenz: 52:46.

„Das ist natürlich ein Pfund“, weiß deshalb auch Spvgg.-Trainer Stefan Strerath. Trotzdem möchte er sich nicht zu sehr auf den Gegner fixieren: „Wir wollen unseren Spielansatz weiterführen.“ Und der liegt, wie bereits im ersten Relegationsspiel gegen Östringen gesehen, in einer Ball- und Spielkontrolle. Strerath hat seine Jungs allerdings auf noch „größere Robustheit und Kompaktheit“ der Gegenspieler vorbereitet.

Seine Informationen über den Gegner erhält er von Norbert Muris, einem guten Freund und Trainer des badischen Verbandsligisten TSV Wieblingen. Dieser hat Ex-Profi Strerath auch mitgeteilt, dass die Stärken der Bilfinger in einer kompakten Defensive und einem guten Umschaltspiel liegen. Doch das bereitet ihm kein Kopfzerbrechen, denn diesbezüglich ist es sicher ein Vorteil, dass die Spvgg. Neckarelz im Grunde während der gesamten Landesliga-Runde gegen tief stehende und konternde Gegner gespielt hat.

Karic wird fehlen

Im vergangenen Jahr hat die Spielvereinigung als Verbandsligist das entscheidende Relegationsspiel gegen Heidelsheim verloren. Aus dieser Erfahrung sagt Stefan Strerath: „Ich glaube, dass wir dieses Mal einen klitzeklitzekleinen psychologischen Vorteil haben.“

Fehlen wird den Neckarelzern allerdings deren Topstürmer Belim Karic: Er zog sich im ersten Relegationsspiel eine schwere Zerrung zu.