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Fußball Zweites Wachbacher Spiel morgen in Künzelsau

SVW will sehen, was möglich ist

Nachdem der SV Wachbach am Mittwoch in Remseck-Hochberg das Entscheidungsspiel gegen NK Croatia Bietigheim aufgrund einer großen Energieleistung nach 0:2-Rückstand gedreht und mit 4:2 für sich entschieden hat (siehe Bericht auf dieser Seite), steht am morgigen Samstag gleich die nächste große Bewährungsprobe an: Um 15.30 Uhr trifft das Team aus dem Bad Mergentheimer Teilort in Künzelsau auf den Tabellenzweiten der Bezirksliga Rems- Murr, die SG Schorndorf.

Diese hat sich durch einen ungefährdeten 3:1- Erfolg gegen Unterland- Vertreter Türkspor Neckarsulm für dieses Vorschlussrundenspiel um den Aufstieg in die Landesliga Staffel 1 qualifiziert. Der Sieger der Begegnung fordert am Sonntag, 24. Juni, im entscheidenden Relegationsspiel den Landesliga-Zwölften, den TV Pflugfelden.

Die SG Schorndorf führte mit elf Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage nach der Vorrunde mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an, ließ dann aber stark nach und musste den SV Allmersbach, der zur Winterpause noch elf Zähler weniger auf dem Konto hatte, an sich vorbeiziehen lassen. Zwei Punkte betrug der Rückstand in der Endabrechnung, bei einem Kontostand von 61 Zählern und 82:40 Toren nach insgesamt 28 Spielen.

Da braucht sich der SV Wachbach, mit 68 Punkten und einer Tordifferenz von 59:20 nicht verstecken, zumal in seiner Bilanz auch das unglückliche 0:3 am „Grünen Tisch“ gegen Neuenstein, das auf dem Platz eigentlich ein 2:0 war, zu Buche schlägt. „Wir haben gegen Bietigheim nur wenige Chancen zugelassen, auf diesem Niveau wird aber jeder Fehler bestraft. Wir müssen am Samstag hochkonzentriert und kompakt spielen“, sieht Trainer Arben Kaludra nach dem ersten Entscheidungsspiel durchaus noch etwas Luft nach oben. „In den 120 Minuten haben wir gezeigt, dass wir mit einer guten Teamleistung auch individueller Klasse Paroli bieten können. Dies hat uns auch schon während dieser Saison ausgezeichnet“, sieht der Wachbacher Trainer auch gegen das Team um Sokol Kocani eine realistische Chance.

Den Ausnahmestürmer der SG Schondorf gilt es, keinen einzigen Moment aus den Augen zu verlieren: Der 34-jährige Routinier und Spielertrainer, der auf stolze 23 Einsätze in der U-21-Nationalmannschaft seines Heimatlandes Albanien zurückblicken kann, erzielte nicht nur 33 Tore in der Punktrunde, sondern war mit einem Hattrick auch Matchwinner am Mittwoch gegen Neckarsulm.

„Wir werden sehen, was möglich ist, blickt SVW-Coach Arben Kaludra der Partie in Künzelsau gelassen entgegen. Mit Ausnahme von Christopher Limbrunner, der in der ansonsten recht fairen Partie gegen Bietigheim rüde gefoult wurde und schon früh verletzt ausgewechselt werden musste, kann der SV Wachbach auch am Samstag in Künzelsau auf sein bewährtes Team setzen. hw