Fußball

Landesliga Odenwald Kaum Kabinettstückchen auf dem Rasen des SV Osterburken / 2:2-Unentschieden gegen den SV Nassig

Technisch alles andere als berauschend

SV Osterburken – SV Nassig 2:2

Osterburken: Niklas, Mench W. (83.Baumgart), Bender, Hettinger, Gutenberg M., Titarenko, Gutenberg D., Arndt, Schmitt T., Eckel (37. Frey, 90+1 Baudin), Merz.

Nassig: Link, Ziegler, Seyfried (66 Oetzel), Wolz (90+2 Diehm), Correia, Sock 54 Schuhmacher), Budde, Mühling, Kunkel, Emrich (85. Rohde), Piechowiak

Tore: 0:1 (11.) Seyfried, 1:1 (44.) Frey, 2:1 (65.) Mench, 2:2 (69.) Oetzel. – Schiedsrichter: Fabian Reuter, Heidelberg. – Zuschauer: 100.

Das Spiel der beiden Mannschaften aus der unteren Tabellenregion berauschte die wenigen Zuschauer nicht gerade durch technische Kabinettstückchen.

Beide versuchten, den Ball jeweils vor das gegnerische Tor zu bringen, wobei die Gäste den einheimischen Torsteher zunächst weit mehr beschäftigten, als es die Gastgeber fertig brachten. Die Führung der Gäste entstand durch einen Einwurf der „Borkemer“ 25 Meter vor der gegnerischen Torauslinie. Die Nassiger kamen an den Ball und trieben ihn schnell Richtung SVO-Tor. Durch halbherziges Eingreifen gab es einen Eckball, der schön aufs lange Eck gespielt wurde, wo der Nassiger Spielführer nur noch einschieben brauchte. Kurz vor der Pause der kuriose Ausgleich. Der junge Nassiger Torwart hielt den Ball nicht fest, und Frey spitzelte den Ball blitzschnell ins Tor. In der zweiten Spielhälfte konnte sich der einheimische SVO mehr Chancen herausarbeiten als in der ersten Hälfte.

In der 65. Spielminute donnerte Mench einen Freistoß aus 25 Metern aufs Nassiger Tor. Ein Verteidiger konnte den scharfen Ball nur noch abfälschen, wodurch der Torwart das 2:1 nicht verhindern konnte. Nur vier Minuten später der Ausgleich für die Gäste:

Tief in der Nassiger Hälfte ließ der Schiedsrichter nach einem vermeintlichen Foul am Osterburkener Stürmer weiterspielen. Statt dem Ball energisch entgegen zu gehen, schienen die SVO-Spieler in Schockstarre zu verfallen und ließen es zu, dass die Gäste nahezu unbedrängt in den Strafraum eindringen konnte, wo der kurz vorher eingewechselte Oetzel keine Mühe hatte, zum Ausgleich einzuschießen. Mit wütenden Angriffen versuchten die Einheimischen, den Siegtreffer zu erzielen – vergebens.